Sport aus der Region Neumarkt 22.04.2012, 15:49 Uhr

Mit jedem Treffer wird Didavi begehrter

Der Club würde den Mittelfeldspieler gerne halten. Gespräche soll es im Mai geben.


        Gojko Kacar (am Boden) zeigt auf sein schmerzendes Bein. Daniel Didavi (l.) schaut genau hin. Foto: Karmann

Gojko Kacar (am Boden) zeigt auf sein schmerzendes Bein. Daniel Didavi (l.) schaut genau hin. Foto: Karmann

Nürnberg. Zumindest Realismus herrschte beim Club nach dem dürftigen 1:1 gegen den HSV vor. „Das war heute ein komisches Spiel. Wir sind nicht so richtig in die Partie reingekommen, es wurden auf beiden Seiten viele hohe Bälle geschlagen“, resümierte Torschütze Daniel Didavi.

Zurecht, vor allem in den ersten 45Minuten hatte das Spiel eine unterdurchschnittliche Qualität. Fehlpässe, kein Tempo und kaum Chancen bestimmten das Bild. Der 22-jährige Didavi allerdings erzielte sein siebtes Tor in den letzten acht Partien und schoss sich so weiter auf Platz eins der Gesprächsthemen. Denn jeder Treffer macht Didavi attraktiver und eine Rückkehr nach Stuttgart wahrscheinlicher. Oder eben eine Ablöse, die der FCN zahlen müsste, teurer.

Auch im Nachspann des Hamburg-Spiels betonte der Mittelfeldspieler noch einmal, wie wohl er sich in Nürnberg fühlen würde. Doch es bleibt dabei, die Gespräche um seine Zukunft steigen im Mai. Gegen Hamburg rundete sein achtes Saisontor die Steigerung der Mannschaft im zweiten Abschnitt ab. „Zur zweiten Halbzeit haben wir uns vorgenommen, das Spiel zu machen und das ist uns auch ganz gut gelungen“, so Didavi.

Seine Kollegen, allen voran die in der Defensive, zeigten in den ersten 45 Minuten eine unterirdische Leistung. Vor allem die Innenverteidigung mit Dominic Maroh und Philipp Wollscheid wirkte richtig verunsichert und machte den Aufbau von hinten heraus eher kaputt, als dass sie produktiv daran teilnahm. Maroh sah zudem beim Gegentor richtig alt aus. Marcell Janssen gewann hier das Sprintduell, sein von Raphael Schäfer abgewehrter Schuss landete nach einem zu zaghaften Rettungsversuch von Timmy Simons bei Hamburgs Heung-Min Son und bedeutete das 0:1.

 

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

Mittelbayerische.de Logo