Sport aus der Region Neumarkt 06.08.2012, 12:08 Uhr

Töging erlebte zum Saisonstart ein Debakel

Der SV ging mit 1:6 in Riedenburg unter. Auch Breitenbrunn hatte gegen Batzhausen das Nachsehen. Nur Parsberg konnte einen Sieg gegen Freihausen einfahren.

Der SV Breitenbrunn (rot) verlor in Batzhausen. Foto: Treiber

Der SV Breitenbrunn (rot) verlor in Batzhausen. Foto: Treiber

TV Riedenburg – SV Töging 6:1 (3:0). Tögings Spielertrainer Reinhold Dittenhofer bedauerte die herbe Niederlage: „Für uns war das ein großes Debakel.“ Keiner seiner Spieler sei auch nur annähernd an seine Leistung herangekommen, so der Coach frustriert.

Er habe es der Mannschaft oft genug gesagt, dass von nichts auch nichts komme. Mit so einer Leistung könne man keinen Gegner unter Druck setzen und schon gar keinen Punkt holen, meinte Dittenhofer. Das Debakel habe schon in der ersten Minute begonnen, als die Dittenhofer-Elf noch nicht einmal formiert gewesen sei. Den neuen Torhüter treffe weniger die Schuld, sondern eher die komplette Hintermannschaft, die Fehler um Fehler gemacht habe. „Im August“, so fürchtet der Trainer, „haben wir noch schwierige Spiele und da müssen wir uns am Riemen reißen“.

„Das hätte ich von meiner Mannschaft nicht gedacht“, zeigte sich Freihausens Trainer Armin Süss trotz der Niederlage sehr zufrieden. „Wir hätten sogar in Führung gehen können, ein Remis wäre gerechter gewesen.“ In der ersten Hälfte habe man gegen den Favoriten und geheimen Aufstiegskandidaten sehr gut mitgehalten. Erst als in der zweiten Hälfte, als ein Kopfstoß der Parsberger zum 0:1 führte, musste Freihausen aufmachen.

„Wir wollten ein Unentschieden erzwingen“, so Süss, „was aber dann zum 2:0-Siegtreffer der Gäste führte“. Auf dieses disziplinierte Spiel seiner jungen, völlig neu sortierten Elf will der Coach aufbauen und im oberen Tabellendrittel dann mitmischen.

Eine etwas andere Sicht der Dinge hatte Parsbergs Trainer Jochen Grundwürmer, der sagte, dass trotz des Fehlens etlicher seiner Spieler aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen Parsberg die spielbestimmende Mannschaft mit den meisten Torchancen gewesen sei. „Das 0:0 war für Freihausen nach der ersten Hälfte sehr schmeichelhaft“, so der Coach.

Eine Glanzparade seines Torhüters verhinderte nach einem Freistoß einen Rückstand, dann wäre vielleicht das Spiel anders ausgegangen. „Es war ein hochverdienter Sieg“, sagte Grundwürmer, „gegen elf Mann, die nur hinten gestanden waren“.

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