Sport aus der Region Regensburg 25.02.2012, 10:25 Uhr

ESV zeigt auswärts Schwächen

Der Regensburger Drittligist tritt beim Vierten SG Herrenberg an.

REGENSBURG. Jenseits von Gut –zu Aufstiegsplatz eins fehlen satte elf Zähler – und Böse – zum ersten Abstiegsplatz beträgt das Polster bequeme sieben Punkte – nehmen die Handballfrauen von Drittligist ESV 1927 Regensburg (7., 18:16 Punkte) das letzte Saisondrittel in Angriff. Freilich: Trainerin Judith Pimpl hebt den Zeigefinger: „Es kann sein, dass wir ins untere Mittelfeld abrutschen – man muss dem realistisch ins Auge sehen.“ Das happige Programm der nächsten Wochen hat Pimpl vor Augen. Samstag (20 Uhr) geht es zur SG Herrenberg (4., 25.9), es folgt der Heimauftritt gegen Spitzenreiter FSV Mainz 05 (29:5), anschließend fährt man zum SV Allensbach (3., 26:8).

Auswärts haben Vera Balk & Co. 2012 noch kein Bein auf den Boden gebracht: Die Kellerkinder TV Großbottwar (13.) und TV Grenzach (11.) kamen auf Regensburger Kosten zu Siegen (30:29 bzw. 28:27). Ein mögliches Szenario: Der ESV geht nun dreimal als Verlierer vom Parkett. Die Fortsetzung: Das Bayernderby gegen den TSV Haunstetten (9., 12:22). Von der Papierform her klar für die heimstarken (zuletzt vier Siege in fünf Heimspielen) Oberpfälzer. Aber: Wehe, das Spiel geht in die Hose. Anschließend geht’s nach Nürtingen (6.), dann kommt Waiblingen (2.) – und plötzlich steckt der ESV im Abstiegskampf.

„Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Da bleiben, wo wir jetzt sind“, entgegnet Pimpl dem Sechs-Spiele-Szenario – und der Fortsetzung. „Den einen oder anderen Platz können wir eventuell noch gutmachen.“ Die 46-Jährige will personell keine Kompromisse machen. Soll heißen: Die erste Sechs bleibt die erste Sechs bzw. „ich stelle so auf, dass wir gewinnen“. Pimpl will nicht „auf die nächste Saison schauen, man weiß ja auch nicht, wer geht, wer kommt.“

Klar ist, dass Aline Fischer die monatelange Hängepartie beendet – und bleibt. Die Ex-Juniorennationalspielerin bekam diese Woche den Zuschlag für einen Studienplatz in Regensburg. Die Kreisläuferin ist mit Ex-Nationalspielerin Sara Walzik (Linksaußen) zweifellos die zweite „Waffe“, die den Unterschied zum Gegner ausmachen kann.(owi)

 

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