Sport aus der Region Regensburg 10.04.2012, 19:17 Uhr

Jahn gefällt sich in der Rolle des Jägers

Für den Regensburger Drittligisten ist die heutige Partie gegen Offenbach eines von fünf Endspielen im Kampf um Platz drei.


        Sebastian Nachreiners (r.) Rückkehr in die Innenverteidigung erwies sich gegen Heidenheim als guter Schachzug von Markus Weinzierl. Foto: Nickl

Sebastian Nachreiners (r.) Rückkehr in die Innenverteidigung erwies sich gegen Heidenheim als guter Schachzug von Markus Weinzierl. Foto: Nickl

Von Heinz Reichenwallner, MZ

REGENSBURG. Vorhang auf zur Abendvorstellung: Die Drittliga-Fußballer des SSV Jahn Regensburg wollen am heutigen Mittwoch ab 19 Uhr im Verfolgerrennen um Platz drei ein Zeichen setzen und mit einem Heimsieg über Kickers Offenbach die Mitkonkurrenten aus Chemnitz und Heidenheim eventuell überholen oder zumindest einholen. Wenn das keine Motivation ist!

Die heutige Partie sei eines von fünf Endspielen bis zum Saisonschluss, stellt denn auch Markus Weinzierl klar, wenngleich er sich der Schwere der Aufgabe im Duell zwischen dem Fünften und dem Achten bewusst ist. „Diese spannende Situation haben wir uns erspielt. Und nun brauchen wir einen Dreier, um Großartiges zu erreichen“, meint der Jahn-Trainer und gibt damit das Stimmungsbild rund um den Verein wieder.

Das Heidenheim-Spiel (0:0) vom Samstag wurde sachlich inzwischen analysiert, es sind keine neuen Verletzten dazugekommen, und der Einsatz im Training in den vergangenen beiden Tagen stimmte. Selbstverständlich darf Weinzierl daher vor der etwas besonderen Begegnung einen couragierten Auftritt seiner Jungs erwarten.

„Die Mannschaft wird mit Herz und Leidenschaft verteidigen und mutig in der Offensive agieren“, verspricht der Coach und setzt hinzu, dass die Rolle des Jägers seinem Team sehr gelegen komme und es sich darin sehr wohl fühle. „Zumal man uns nach den drei Niederlagen hintereinander gegen Burghausen, Osnabrück und Saarbrücken vor zwei Wochen schon abgeschrieben hat“, kann sich der Fußballlehrer einen kleinen Seitenhieb auf so manchen Skeptiker nicht verkneifen.

Tatsache ist: Fünf Runden noch wird die Hatz gehen, dann ist die Drittligasaison 2011/12 am Ziel. In der Meisterschaft und um Platz zwei – beide Ränge garantieren den Direktaufstieg – ist noch nichts abschließend entschieden. Ebenso interessant ist der Kampf um Rang drei, den Aufstiegsrelegationsplatz. Und auch im Rennen um den 4. Platz, der die Teilnahme an der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde gewährleistet, ist lediglich klar, dass noch nichts klar ist. Die Spannung ist daher groß, ebenso die Vorfreude.

 

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