Laaber kämpft mit Personalproblemen
Die Urlaubszeit macht Trainer Huber zu schaffen. Mit dem Sieg in Töging gelingt der TSG allerdings der erste Schritt aus dem Tabellenkeller.
Bobby Huber (r.) bleibt in Laaber ruhig und hofft auf eine Verbesserung der Lage. Archiv-Foto: Brüssel
Laaber. Für Außenstehende überraschend, stand die TSG Laaber nach drei Spieltagen in der Fußball-Kreisliga 2 mit null Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. In den vergangenen Spielzeiten platzierte sich die Mannschaft von Trainer Robert Huber regelmäßig im oberen Tabellendrittel. In diesem Jahr aber hagelte es bereits 15 Gegentore (2:5 in Pielenhofen, 1:5 gegen Viehausen, 3:5 in Breitenbrunn). Mit dem 3:2-Sieg in Töging machte die TSG gestern zumindest einen ersten Schritt aus dem Tabellenkeller.
Eine Mitschuld an dieser Misere hat auch die zu dieser Saison eingeführte Ligenreform. „Durch die vielen Bezirksliga-Absteiger ist die Liga viel ausgeglichener geworden. Man muss nun in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen“, analysiert Huber und fügt hinzu: „Um immer hundert Prozent geben zu können, benötigen wir alle Spieler. Aber durch die vielen Urlauber und Verletzungen sind wir nicht mehr breit genug aufgestellt.“
Ständig fahren Spieler in den Urlaub oder kehren zurück. Huber kann nie zweimal in Folge mit derselben Startelf beginnen. Die zahlreichen Verletzen verbessern das Personalproblem natürlich auch nicht. Zwar musste die Elf keine Abgänge verkraften, aber außer Patrick Dan, der vom TSV Neutraubling nach Laaber wechselte, wurde die Mannschaft auch nicht nennenswert verstärkt.
Ein Platz im gesicherten Mittelfeld soll erreicht werden. Nach den drei Niederlagen mit jeweils fünf Gegentoren ist dieses Ziel jedoch weit entfernt: „Momentan sehe ich das noch entspannt“, sagt Huber und klingt dabei tatsächlich so: „Ich weiß, dass die Qualität im Kader da ist. Es wird sicherlich schwierig, aber wenn die Spieler aus dem Urlaub zurück sind, werden wir uns da unten rauskämpfen.“
Abteilungsleiter Uwe Stöbl sieht das ähnlich: „Unser Auftaktprogramm mit Spielen in Pielenhofen und Breitenbrunn war sehr schwer. Wir dürfen jetzt nur nicht die Nerven verlieren und müssen den Kampf annehmen.“
Durch die Probleme in der ersten Elf leidet auch die A-Klasse Reservemannschaft. Mit bereits kassierten 17 Gegentoren in drei Spielen steht die Truppe auf dem letzten Platz. „Wir müssen ständig Leute in die erste Elf nachziehen. Das wirkt sich auch auf die zweite Mannschaft aus. Aber auch hier sollten wir uns noch rauskämpfen können“, bleibt Stöbl auch hier ruhig und besonnen.

