Sport aus der Region Regensburg 19.08.2012, 22:29 Uhr

Schierlings Elan wird nicht belohnt

Die DJK Vilzing behält glücklich mit 3:2 die Oberhand gegen den TSV Schierling. Brandl narrt besonders die Abwehr der Hausherren.

Vilzing. Nach ihrem 3:2 (2:1)-Zittersieg über Aufsteiger TV Schierling musste die DJK Vilzing nach einer Stunde von der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga weichen, weil der ASV Cham und der TSV Bogen bei späterer Anstoßzeit ihre Spiele ebenfalls gewannen.

Der TV Schierling startete entschlossen, die DJK wurde kalt erwischt: Nach zwei Minuten schlug Schierlings Goalgetter Brandl zu. Vilzing wirkte beeindruckt, weil nach acht Minuten Brandl die nächste gute Möglichkeit hatte. So dauerte es bis zur 16. Minute, ehe die DJK gefährlich wurde. Kufner spielte einen mustergültigen Pass auf Seidl, der den Torwart umkurvte und zum 1:1 einschob.

Zwei Minuten später schien die Führung für die Gastgeber fällig, doch im Durcheinander nach einer Ecke von Vogl war keiner zur Stelle. Nach 36 Minuten traf Torjäger Michael Müller unter gütiger Mithilfe der TV-Abwehr, die manchen Schnitzer einbaute. Gerst wollte zu seinem eigenen Keeper zurückköpfen, Müller lief dazwischen und traf ins leere Tor.

Nach dem Wechsel war die DJK hellwach, mit der ersten Tormöglichkeit traf Müller nach 51 Minuten zum 3:1. Im Gegenzug schaffte Brandl das 3:2. Wieder nur eine Minute später das vermeintliche 4:2 – der Treffer wurde aber wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt.

Schierling bekam die zweite Luft, Vilzing behalf sich mit Befreiungsschlägen, sehr zum Ärger von Trainer Sepp Beller, der lautstark versuchte, Ordnung ins Spiel zu bringen – aber ohne Erfolg. Vielmehr narrte Brandl die Vilzinger ein ums andere Mal, Abwehrchef Romminger fehlte an allen Ecken und Enden. In der 73. Minute verfehlte Brandl mit einem Schlenzer knapp das Gehäuse. In der 86. Minute traf Schierlings Gröber mit seinem Schuss von der Strafraumkante aus nur den Fuß von Berger, Vilzing rettete das 3:2 über die Zeit.

Sepp Beller gab sich hernach moderat: „Wenn wir aber eine Spitzenmannschaft werden wollen, dann müssen wir uns spielerisch noch deutlich steigern.“ (rtn)

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