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Sport aus Amberg
Freitag, 15. Dezember 2017 3

FuPa

Ammerthal hätte einen Sieg bitter nötig

Doch die DJK steht beim Würzburger FV vor einer hohen Hürde. Michael Jonczys Einsatz ist zudem fraglich.

Die DJK Ammerthal muss beim Würzburger FV ran. Foto: abm

Ammerthal.Mit dem Spiel beim Tabellendritten Würzburger FV steht für die DJK Ammerthal in der Fußball-Bayernliga Nord am heutigen Samstag (15 Uhr) die nächste überaus schwere Begegnung auf dem Programm.

Die Elf von WFV-Trainer Marc Reitmaier kann man derzeit getrost zur Mannschaft der Stunde küren. Die letzte Niederlage resultiert vom 19. August. Seitdem befinden sich die Unterfranken auf einen Höhenflug und zu Platz eins sind nur drei Punkte Differenz. Ein Anreiz sicherlich für die Reitmaier-Truppe im „Sepp Endres Stadion“ vor eigenem Publikum mit aller Macht zu versuchen, den nächsten Dreier einzufahren.

Umgekehrte Vorzeichen dagegen im Lager der DJK Ammerthal. Hier wartet man seit dem 26. Juli auf einen Sieg, der im Anbetracht der aktuellen Tabellenkonstellation bitter nötig wäre, um von den Relegationsplätzen fern zu bleiben. Drei Niederlagen und vier Unentschieden hat die DJK seit dem 5:2-Erfolg gegen den FSV Erlangen Bruck vorzuweisen, so dass man nach einem furiosen Saisonstart mit drei Siegen in Folge mittlerweile geerdet wurde und bei mageren 13 Punkten bis auf den derzeitigen 12. Tabellenplatz abrutschte.

Natürlich hatte die Mannschaft um DJK-Kapitän Max Zischler in der jüngsten Vergangenheit aufgrund der Ausfälle von mehreren Leitungsträgern mit erheblichen Verletzungspech zu kämpfen, allerdings stand jeweils immer noch eine gestandene Bayernliga-Mannschaft auf dem Platz, die schlichtweg mehrere sicher geglaubte Punkte viel zu einfach abgab. Nur 45 gute Minuten, wie zuletzt auch beim glücklichen 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenführer SC Eltersdorf, reichen definitiv nicht aus, um auf Dauer nicht in den Abstiegskampf in dieser Liga verwickelt zu werden.

Auf die Elf von Trainer Jürgen Press warten in der unterfränkischen Bezirkshauptstadt wohl 90 kräftezehrende Minuten, in denen es gilt, entsprechend dagegen zu halten, um gegen diesen derzeit euphorischen Gegner (noch keine Heimniederlage) nicht unter die Räder zu kommen.

„Ich erwarte mir ein intensives und spannendes Spiel gegen eine aktuell top in Schuss spielende Würzburger Mannschaft. Trotzdem werden wir selbstbewusst und zielgerichtet versuchen, dagegen zu halten“, so die Ansage von Jürgen Press.

Ob Ammerthals Torjäger Michael Jonczy die Reise nach Würzburg wegen einer Hüftverletzung mit antreten kann, ist fraglich. Fehlen werden neben den Langzeitverletzten Christian Knorr und Johannes Kohl auch Tobias Laurer (Urlaub) und Florian Holfelder (Verkehrsunfall).

Der Bus, zudem noch Fans zusteigen können, fährt um 10.15 Uhr vom Sportheim ab. (abd)

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