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Sport aus Amberg
Sonntag, 17. Dezember 2017 5

Kegeln

Auch ein 2:6 auswärts kann Mut machen

Erstligist FEB Amberg zeigt sich in Schwabsberg ganz gut erholt. Die Pleite im Pokal scheint nahezu überwunden.

Wolfgang Häckl war der beste Amberger Kegler. Foto: Brückmann

Amberg.Zwar hatten die Kegler von FEB ein 2:6 im Gepäck, doch zeigten sie beim 3649:3508 aus Sicht der Gastgeber in Schwabsberg eine Leistung, die Hoffnung macht. Trotzdem gibt es für die Mannschaft aus Amberg noch das eine oder andere zu verbessern.

Es starteten Matthias Hüttner und Maximilian Hufnagel. Hüttner zeigte gegen Marcel Volz eine gleichmäßig gute Leistung, und so konnte sich der Amberger beim 2:2 mit 586:598 auch mit dem Mannschaftspunkt belohnen. Maxi Hufnagel bekam es mit einem der stärksten österreichischen Kegler, Philipp Vstecka, zu tun – doch Hufnagel kämpfte wacker. Am Ende aber musste er sich dem Österreicher klar mit 3:1 bei 624:562 geschlagen geben.

Mit 1:1 und 50 Kegeln Rückstand war der Schaden für FEB in Grenzen geblieben. Michael Wehner und Rainer Limbrunner wollten die Partie möglichst lange offen halten. Doch während Wehner im ersten Satz noch Druck aufbauen konnte, legte Limbrunner einen Fehlstart auf die Bahn, und so nahm alles seinen Lauf. Wehner konnte das Tempo gegen Rainer Buschow nicht hoch halten – und dieser zeigte seine Qualität. Beim 3:1 bei 612:570 fand der Amberger Kapitän auch diesmal nicht zu der Klasse, die er eigentlich besitzt. Limbrunner fand auch in der weiteren Folge gegen Melvin Rohn nicht ins Spiel, und so setzten es ein deutliches 4:0 bei 613:544.

Bei 3:1 – und mit einem jetzt deutlichen Kegelvorsprung – war die Vorentscheidung für die Gastgeber bereits gefallen. Trotzdem wollten Wolfgang Häckl und Bernd Klein ein gutes Spiel liefern. Klein lieferte auch dieses Mal eine durchweg gute Leistung, doch Damir Cekovic hatte am Ende die bessere Antwort. Mit 2:2 bei 621:606 ging auch dieser Punkt nach Schwabsberg. Auch Wolfgang Häckl hatte mit Manuel Lallinger einen schweren Gegner vor der Brust, doch der Amberger Routinier zeigte sich an diesem Tag in Topform. Mit 1:3 bei 593:628 entschied Häckl das Duell für sich und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss.

Im Vergleich zum Pokal-Aus vor einer Woche zeigte sich die Mannschaft von FEB Amberg in Schwabsberg deutlich verbessert. Doch nun wird es sehr wichtig sein, dass alle Mannschaftteile ihre Form finden und in den wichtigen Spielen wieder volles Leistungsvermögen auf die Bahn bringen. (asc)

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