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DJK ist in Lichtenfels gefordert

Gebenbacher wollen im Pokal eine Runde weiter kommen. Bayernligist fährt mit kleinem Kader zu dem Landesligisten.

Faruk Maloku und sein Team sind heute in Lichtenfels gefordert. Foto: ako

Gebenbach.In der zweiten Hauptrunde des Totopokals muss die DJK Gebenbach bereits am heutigen Dienstag um 18 Uhr beim 1. FC Lichtenfels aus der Landesliga Nord-West antreten. Die ursprünglich für Mittwoch geplante Begegnung wurde um einen Tag vorverlegt. Somit bleiben dem Bayernliganeuling Gebenbach nach dem 5:2-Sieg vom Samstag gegen Jahn Forchheim nur zwei Tage Zeit, um zu regenerieren.

Die vielen englischen Wochen haben ihre Spuren bei den Spielern hinterlassen. „Entscheidend wird sein. dass von den 13, 14 Spielern, die jetzt noch da sind, sich niemand mehr verletzt“, so DJK-Trainer Faruk Maloku. Zugleich bedauert der Übungsleiter, dass er den Pokal nun nicht nutzen kann, „verschiedene Dinge auszuprobieren“ und Spieler einzusetzen, die sonst noch nicht so viel Einsatzzeiten bekommen haben. Denn trotz des dezimierten Kaders möchte Maloku in die nächste Pokalrunde einziehen.

„Bei einem Weiterkommen gibt es vielleicht auch mal die Möglichkeit, zu Hause auf einen interessanten Gegner aus der Regionalliga zu treffen. Das wäre ein Highlight für uns“, so Maloku.

Mit dem letztjährigen Tabellenachten der Landesliga Nord-West steht dem Bayernligisten aber eine richtig hohe Hürde im Weg. Die Oberfranken aus der 20 000 Einwohner zählenden Stadt südlich von Coburg sind sehr gut in die Punkterunde gestartet und belegen mit 13 Punkten aktuell den fünften Rang. Der 1. FC Lichtenfels hat eine lange Tradition und war in der Saison 1969/70 hinter Wacker München Vizemeister der Bayernliga Nord. Die beiden einzigen Oberpfälzer Vertreter waren damals übrigens die SpVgg Vohenstrauß und die SpVgg Weiden.

Mit dem 22-jährigen Max Pfadenhauer vom Bayernligaabsteiger Frohnlach scheint die Mannschaft von Trainer Christian Goller einen Glücksgriff gemacht zu haben. Der Neuzugang erzielte bereits sieben Tore und bereitete weitere sechs Treffer vor.

Damit sich der enorme Aufwand, den so ein Spiel unter der Woche mit sich bringt, auch lohnt, hofft man in Gebenbach auf einen Verbleib im Pokal. „Wenn wir alle schon einen halben Tag Urlaub nehmen müssen, um da hoch zu fahren, möchten wir natürlich auch weiterkommen und wenn es sein muss wieder im Elfmeterschießen“, so Faruk Maloku. (ako)

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