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Sport aus Amberg
Samstag, 25. November 2017 13° 3

FEB-Kegler schwimmen auf der Erfolgswelle

Ambergs FEB-Kegler auf der Erfolgswelle

Nach Sieg über Kaiserslauten schon 8:0-Punkte

AMBERG (ang). „Sind wir so gut oder die anderen so schlecht?“ Die Frage nach dem Grund für die große Überlegenheit von FEB Amberg in der Bundesliga West beschäftigte das Team auch noch beim Dult-Besuch nach dem ungefährdeten 6000:5666-Sieg über Erstliga-Absteiger Kaiserslautern.

Der Traumstart ist mit 8:0 Punkten perfekt, alle drei Konkurrenten um den Aufstieg wurden nicht nur besiegt sondern deklassiert. In der Tabelle hat nur noch Aschaffenburg Kontakt zu den Oberpfälzern - und das nach nur 4 Spieltagen.Sind die Amberger so gut? Offenbar ja, denn gegen die hoch eingeschätzten Lauterer war nach wenigen Kugeln bereits wieder klar, dass die Punkte in Amberg bleiben. Jürgen Zeitler spielte lange nicht so befreit auf wie in den vergangenen Spielen, hatte mit vielen kleinen Hängern zu kämpfen und durfte sich dennoch überragende 1037 LP anschreiben lassen. Andreas Schwaiger machte ein ganz schwaches Spiel, kam nie richtig in Schwung, blieb aber mit 936 LP zwar enttäuscht - aber immer noch besser als der Großteil der Gäste. In der Mittelpaarung hatte Karl-Heinz Hufnagel Schwierigkeiten beim Spiel ins Volle. Die für FEB allmählich typische Sicherheit ins Räumen erlaubte es ihm aber, starke 983 LP abzuliefern. Bei Neuzugang Michal Markus platzte am Samstag der Knoten. Eine hohe Gassenquote ließ ihn zu einem Gewinner des Spieltages werden. Mit 1016 LP übersprang er erstmals im Blau-Gelben Trikot die Tausendermarke. Thomas Wifling begann ebenfalls stark (506), erwischte aber eine schwache zweite Hälfte. Eine Zahl von 978 LP wird in Amberg mittlerweile mindestens als selbstverständlich hingenommen - jeder Gegner schätzt sich glücklich über ein solches Resultat. Martin Fürst schließlich krönte die Amberger Leistung mit der Tagesbestleistung von 1050 LP und schraubte die Gesamtholzzahl auf eine runde Summe - 6000 LP.Sind die anderen so schlecht? Dies ist wohl auch der Fall. Vor allem die Konkurrenz aus der früheren zweiten Liga Nord trat bisher recht enttäuschend auf. Während Mannschaften wie Aschaffenburg oder der Gegner vom Samstag, Kaiserslautern, zu Hause mit hohen Ergebnissen aufwarten, blamieren sie sich im Süden. So präsentierten sich beim Erstliga-Absteiger namhafte Spieler wie Harald Übler (920), Markus Wagner (917) oder Daniel Kudla (898) als kaum Bundesliga-tauglich. Allein Wolfgang Heß (945), Michael Bernhardt (998) und der technisch stärkste Gästeakteur Wilfried Halfmann (988) konnten wenigstens halbwegs gegenhalten.Nach dem neuerlichen Kantersieg gegen einen Konkurrenten bleibt in Amberg festzuhalten, dass es keinen Grund gibt, an der eigenen Überlegenheit zu zweifeln. FEB kann nach einer dreiwöchigen Spielpause selbstbewusst den Rest der Vorrunde in Angriff nehmen.

Konzentriert zum Sieg.Foto: Archiv

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