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Sport aus Amberg
Montag, 19. Februar 2018 5

Kegeln

Gegner hatte immer die passende Antwort

Gegen den SKK Raindorf mühten sich die Bundesliga-Herren von FEB Amberg vergeblich, am Ende gab es lange Gesichter.

Wolfgang Hackl musste sich geschlagen geben. Foto: Archiv/Brückmann

Amberg.Lange Gesichter gab es nach dem Bundesligakrimi zwischen dem FEB Amberg und dem SKK Raindorf im Amberger Lager wegen der 2:6-Niederlage, die man trotz guter Leistung einstecken musste. Aber auf Raindorfer Seite war von ausgelassenem Jubel nichts zu sehen. Vielmehr sah man den Spielern die Erschöpfung nach dem umkämpften 3556:3599 deutlich an.

Bereits im Startpaar ging es zwischen Michael Wehner und Radek Hejhal und auch zwischen Matthias Hüttner und Milan Svoboda zur Sache. Doch besonders beim Duell von Matthias Hüttner wusste der Gästespieler zu jedem Zeitpunkt die Schwächephasen des FEB-Keglers zu nutzen und so endete dieses Duell mit 0:4 bei 578:623. Wehner hingegen kam gut in die Partie, doch der Raindorfer Hejhal agierte ebenfalls auf gutem Niveau. Im dritten Lauf musste Wehner abreißen lassen und konnte im letzten Lauf nicht genug Druck aufbauen, um das Duell zu drehen. Mit 2:2 ging auch dieser Mannschaftspunkt nach Raindorf.

Mit 0:2 und 58 Kegel Rückstand war die Hypothek für Andreas Schwaiger und Florian Möhrlein gegen Michael Kotal und Alexander Raab schon hoch – aber nicht unlösbar. Doch Möhrlein stand nach einem Fehlstart unter Druck, und auch hier wusste Raab sich der Angriffe zu erwehren. Mit 1:3 bei 575:606 versuchte der Amberger, den Schaden in Grenzen zu halten. Auf der anderen Seite duellierten sich Andreas Schwaiger und Michael Kotal zunächst auf gutem Niveau. Doch während Andreas Schwaiger das Niveau weiter halten konnte, musste Kotal sich aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte geschlagen geben. Mit 3:1 bei 591:556 holte Schwaiger den ersten Punkt für Amberg und auch einiges an Kegel, was im Lager der Vilsstädter für neue Hoffnung sorgte.

Mit 1:3 und 54 Kegel Rückstand hatten Bernd Klein und Wolfgang Häckl im Schlusspaar keine leichte, aber ebenfalls keine unlösbare Aufgabe. Bernd Klein hatte zunächst etwas Mühe, doch gegen Christian Schreiner schaffte es der Amberger, das Heft in die Hand zu nehmen. Auf der anderen Seite aber hatte Wolfgang Häckl gegen Phillip Grötsch einen schweren Stand. Trotzdem aber schafften es die beiden Amberger, sich trotz schwerer Umstände bis auf 25 Kegel an die Raindorfer heranzukämpfen.

Doch am Ende hatten die Gäste – wie im gesamten Spiel – im entscheidenden Moment eine passende Antwort. Bernd Klein dominierte Schreiner deutlich mit 4:0 bei 640:588. Wolfgang Hackl musste sich gegen einen guten Philipp Grötsch mit 1:3 und 563:604 geschlagen geben.

Am Ende hatten die Amberger ziemlich viel von dem, was sie sich vorgenommen hatten, umsetzen können. Doch ein Sieg sollte wohl an diesem Tag nicht sein. So gilt es weiter Woche für Woche um den Klassenerhalt zu kämpfen. (asc)

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