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Sport aus Amberg
Montag, 20. November 2017 9

Schiesssport

SG Neumühle erreicht Minimalziel

Nach der Niederlage gegen Saltendorf 2 gelingt dem Luftgewehrteam ein knapper Sieg über Freischütz Zeitlarn.

Der Neumühler Kevin Knott (hinten) gewann am Ende überzeugend gegen Christian Wagner von Freischütz Zeitlarn. Foto: ape

Amberg.Am zweiten Wettkampftag der Luftgewehr-Bayernliga Nord/Ost hatte die SG Neumühle zuhause die zweite Mannschaft von Eichenlaub Saltendorf und die Aufsteiger von Freischütz Zeitlarn und vom SV 1865 Nittenau zu Gast. Der Kampf gegen Saltendorf ging trotz Leistungssteigerung der Neumühler verloren, wenn auch mit 1:4 deutlicher als gedacht. Gegen Zeitlarn gab es einen knappen 3:2-Sieg. Nittenau verlor beide Kämpfe gegen Saltendorf und Zeitlarn und bleibt am Tabellenende.

Die anderen vier Teams der Bayernliga Nord/Ost tragen ihre Kämpfe erst am Sonntag in Geroldsgrün aus. Neumühle liegt vorläufig auf dem dritten Tabellenplatz. Beim nächsten Wettkampftag am 12. November in Oppersdorf sollten die Neumühler gegen die beiden Aufsteiger von Geroldsgrün und Oppersdorf versuchen, etwas fürs Punktekonto zu tun.

Im Kampf gegen Saltendorf lieferten sich die beiden Nummer-eins-Schützinnen Lisa Sennfelder aus Neumühle und Doris Kühnl aus Saltendorf ein Duell auf höchstem Niveau, bei dem kein Ring verschenkt wurde. Lisa begann furios und verschaffte sich mit 100:98 einen Zwei-Ringe-Vorsprung. Beide ließen je 99/99 Ringe folgen. In der letzten Serie legte Sennfelder 98 Ringe vor, Kühnl antwortete mit weiteren 99 Ringen, musste ihren Punkt aber mit 395:396 Gesamtringen in Neumühle lassen.

Schon fünf Ringe zurück

Andreas Kurz lag zur Halbzeit mit 96/95 gegen den Saltendorfer Youngster Andreas Preis, der 97/99 erzielte, bereits fünf Ringe zurück. Nachdem beide 99/98 Ringe folgen ließen, blieb es dabei und Preis gewann mit persönlicher Bestleistung und 393:388 Ringen den Punkt für Saltendorf.

Überhaupt nicht rund lief es für den Neumühler Raimund Rieß auf Nummer drei: Mit 93/93/93/95 und 374 Ringen hatte er gegen den 18-jährigen Saltendorfer Florian Neumann, der mit 99/99/98/97 auf 393 Ringe kam, keine Chance.

Kevin Knott hielt mit dem Saltendorfer Stefan Aichinger nur am Anfang mit 97:97 mit. In der zweiten Serie geriet er mit 96:99 in Rückstand, bei dem es nach 99/96 gegen 98/97 von Aichinger auch blieb. Auch dieser Punkt fiel folglich mit 388:391 Ringen an die Gäste, womit das Match bereits entschieden war.

Auch der Neumühlerin Lena Hierl gelang es dann nicht, das Ergebnis moderater zu gestalten. Mit 95/95/95/95 kam sie auf 380 Ringe, ihr Gegner Michael Stahl konnte mit 97/98/96/93 und 384 Gesamtringen nochmals punkten. Mit einem Bundesligaresultat (1956:1926 Ringe) konnte Saltendorf schlussendlich das Match deutlich mit 4:1 für sich entscheiden.

Am Nachmittag traten die Neumühler gegen die Aufsteiger von Freischütz Zeitlarn an, die am Vormittag bereits Nittenau mit 4:1 besiegt hatten. Gegen den Zeitlarner Markus Peschel leistete sich Lisa Sennfelder in der zweiten Serie sogar eine Acht, dennoch war ihr Sieg mit 99/96/98/99 und 392 Ringen nie gefährdet, Peschel kam mit 96/98/96/98 auf 388 Ringe.

Andreas Kurz litt gegen den Zeitlarner Christoph Kaulich unter der „Neuner-Seuche“. Nach mäßigen 95/95/95/94 und 379 Ringen musste er den Punkt an die Gäste abgeben, da Kaulich mit 97/97/96/94 insgesamt auf 384 Ringe kam.

Der Neumühler Raimund Rieß (92/93/96/94) und sein Gegenüber Stephan Schreiner aus Zeitlarn (93/93/95/94) lagen nach 40 Schuss mit je 375 Ringen gleichauf. Hier musste am Ende ein Stechen entscheiden. Kevin Knott lag nach einer Acht in der ersten Serie gegen den Zeitlarner Christian Wagner mit 95:97 zurück. Doch er konnte sich steigern und mit folgenden Serien von 97/98/96 noch 388 Ringe erreichen. Wagner kam mit folgenden 92/95/96 noch auf 380 Ringe und musste diesen Punkt in Neumühle lassen.

Spannung bis zum Schluss

Spannend war es in der Begegnung der Neumühlerin Magdalena Hierl mit dem Zeitlarner Viktor Sander. Nach mehrmaligem Führungswechsel verpasste der Zeitlarner die von Hierl vorgelegten 380 Ringe (94/97/94/95) mit 379 Ringen (96/92/96/94) nur knapp, wobei der letzte Schuss eine Neun war und die Hoffnung auf ein weiteres Stechen zerstörte. Mit dem dritten Punkt durch Hierl hatte Neumühle die Partie schon gewonnen. Das Stechen zwischen Rieß und Schreiner war bereits nach dem ersten Schuss (9:10) zugunsten von Zeitlarn beendet. Endstand somit 3:2 (1912:1906) für die SG Neumühle. (ape)

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