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Sport aus Amberg
Freitag, 19. Januar 2018 9

Eishockey

Spannung pur vor dem Topspiel

Der ERSC Amberg empfängt den punktgleichen ESC Haßfurt – und erstmals steht Dirk Salinger als neuer Coach an der Bande.
Von Günter Passler

Der ERSC Amberg (in Schwarz, Szene aus dem Spiel gegen den ESC Vilshofen) empfängt zum Topspiel den ESC Haßfurt. Foto: Brückmann

Amberg.Vier Teams stürmen scheinbar unaufhaltsam in die Verzahnungsrunde zur Eishockey-Bayernliga. Dazu gehören auch der ERSC Amberg und der ESC Haßfurt – und die treffen am Freitag, 22. Dezember, 20 Uhr, zum Topspiel der Landesliga im Stadion am Schanzl aufeinander – momentan beide noch punktgleich und der ERSC mit seinem neuen Trainer Dirk Salinger.

Im Amberger Lager erinnert man sich noch gerne an das Hinspiel vom 10. November in Haßfurt. Seinerzeit brachten die Löwen dem damaligen Tabellenführer aus Unterfranken die erste Niederlage überhaupt in dieser Saison bei. Der 5:2-Erfolg gehört sicher auch zu den mannschaftlich stärksten Vorstellungen des ERSC, der nebenbei noch zwei Unterzahltreffer verbuchte. Amberg schlug die Hawks damals mit konsequentem Forechecking und Konterattacken wie aus dem Lehrbuch.

Gefährlichster Stürmer der Liga

Durchaus möglich, dass Haßfurt diesmal den Spieß umdrehen möchte, mit ähnlicher Taktik. Dazu haben die Hawks mit Jakub Sramek wohl auch den gefährlichsten Stürmer der gesamten Liga. Der 24-Jährige kommt aus Litvinov, spielte dort in der 1. Liga, aber auch schon in Nordamerika. Allerdings erscheint Haßfurt auch ein wenig abhängig vom tschechischen Topscorer. Im letzten Spiel in Königsbrunn fehlte Sramek verletzungsbedingt und dort kassierten die Hawks bei den „DEL-verstärkten“ Pinguinen auch ihre erste Auswärtsniederlage, mit 1:8 gleich ziemlich deftig. Da am letzten Wochenende das Spiel gegen Ulm – wegen zahlreicher Ausfälle der Donau Devils – nicht stattfinden konnte, hatte Haßfurt bislang auch keine Gelegenheit, sich für die Königsbrunn-Klatsche zu rehabilitieren.

Fünf Siege in Folge für die Löwen

Die Amberger Löwen haben zuletzt fünf Spiele am Stück gewonnen, dabei streckenweise aber sehr viel Eishockey „arbeiten“ müssen. Vor allem gesundheitlich hatte man doch einige Schwächungen zu verkraften. Mit Andreas Hampl kommt nun gegen Haßfurt ein Spieler in den Kader zurück, der zuletzt mehr als drei Wochen aussetzen musste. Da darf man von der Fitness her noch keine Wunder erwarten, aber mit seinen technischen Möglichkeiten kann der Allrounder durchaus entscheidende Akzente setzen.

Vom Papier her kann man eine Partie auf Augenhöhe erwarten, mit einem Ausgang, der nach allen Seiten hin möglich ist – und natürlich jede Menge Spannung. Beide Teams benötigen rechnerisch noch maximal sechs Zähler aus ihrem restlichen Programm (Amberg sechs, Haßfurt sieben Spiele), um die Qualifikation für die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten sicher zu haben. Daran zweifelt eigentlich niemand mehr, aber wer ist nach diesem Spieltag näher dran?

Der ERSC veranstaltet heute wieder ein Spiel unter dem Motto „Ladies Night“: Für Damen über 18 Jahren gibt es während der Drittelpausen kostenlos Prosecco (solange der Vorrat reicht).

Der neue Trainer der Amberger Löwen ist Dirk Salinger – kein Unbekannter beim ERSC.

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