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Sport aus Amberg
Dienstag, 21. November 2017 11

Landesliga Mitte

SVR spielte Etzenricht an die Wand

Die Panduren gewinnen mit 3:0. In der Schlussphase lagen die Nerven blank: Es gab vier Platzverweise.

Der SV Raigering war drückend überlegen.Foto: Rothe

Raigering. Im Nordoberpfalzderby war richtig Pfeffer drin. Der Sportverein Raigering überzeugte und spielte den SV Etzenricht mit 3:0 klar an die Wand. Dazu sahen die 215 Zuschauer vier Feldverweise. Zweimal zog Schiedsrichter Tobias Blay (Bamberg) die rote Karte und zwei Mal zückte er die gelb-roten Kartons und sorgte somit für Platz im Pandurenpark.

Eine frische Brise pfiff nicht nur über das Raigeringer Gelände. Auch die Panduren zeigten sich gegenüber der Vorstellung bei Fortuna Regensburg gut erholt. Mangelndes Selbstvertrauen war nicht zu erkennen. Der SVR machte das Spiel und ging gut drauf. Dagegen präsentierte sich Etzenricht völlig von der Rolle. Der Tabellenplatz und die Leistung auf dem Felde waren diesmal nicht in Einklang zu bringen.

Das Abtasten ging bis zur 22. Minute. Dann legte Matthias Dietl alle Wucht in einen Schuss aus 20 Metern. Der Flatterball wurde von SVR-Keeper Tobias Schoberth mit einer Glanzparade entschärft. Von da an war die Partie jedoch in festen Raigeringer Händen. Mehr Mut in der Offensive hat Cheftrainer Martin Kratzer vor dem Spiel gefordert und seine Mannen erfüllten ihm den Wunsch. Philipp Götz (25.), Maximilian Prechtl (27.) und Martin Thaler (33.) versuchten es mit Schüssen aufs gegnerische Gehäuse. Belohnt wurde das engagierte Auftreten der Panduren kurz vor der Halbzeit mit der Führung. Maximilian Prechtl zog über links in den Strafraum rein, nahm den Kopf hoch, sah Nikolai Seidel, der im Hinterraum lauerte und legte ihm perfekt auf.

In der zweiten Halbzeit knüpfte der SVR an das Tempo an. Florian Haller probierte es mit einem Schuss (51.), Michael Muck setzte einen Freistoß daneben (54.) und ein Konter über Philipp Götz, Nikolai Seidel und Florian Haller wurde nicht sauber zu Ende gespielt (57.). Dafür nahm sich Florian Haller nach Zuspiel durch Maximilian Prechtl in der 61. Minute ein Herz und donnerte das Leder neben den Pfosten zum 2:0 hinein ins SVR-Glück.

Die Szenen mit vier Platzverweisen dominierte die Endphase. Erst verabschiedete sich Helmut Jurek mit Gelb-Rot in die Kabine. Dann kam es nach einem Foul mit Nachtreten durch Andre Klahn zu einer Rudelbildung in deren Verlauf Andre Gröschl einen Etzenrichter umstieß. Beide Andre´s mussten mit Knallrot zum Duschen. In der Nachspielzeit holt sich Timo Nürnberger innerhalb von drei Minuten erst Gelb und dann Gelb-Rot ab. Den Schlusspunkt setzte jedoch Tim Wrosch. Mit dem Schlusspfiff erhöhte er auf 3:0. (agt)

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