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Sport aus Amberg
Montag, 11. Dezember 2017 7

Kegeln

Herber Rückschlag für FEB-Herren

Amberger Kegler sind beim Tabellenletzten Nibelungen Lorsch chancenlos. Vilsstädter verlieren mit 0:8 bei 3396:3631 Kegel.

Wolfgang Häckl und Co. waren in Lorsch chancenlos. Foto: Brückmann

Amberg.Eine vom Anfang bis zum Ende missglückte Partie erlebten die Amberger Kegler am vergangen Samstag beim Tabellenletzten Nibelungen Lorsch. Mit 0:8 bei 3396:3631 Kegel waren die Oberpfälzer an diesem Tag völlig von der Rolle, während die Gastgeber ihr Leistungsvermögen abrufen konnten.

Der erste herbe Rückschlag kam bereits am Freitag, als Rainer Limbrunner wegen einer Rückenverletzung ausfiel und Michael Wehner somit auf eine wichtige Säule seiner Mannschaft verzichten musste. Michael Wehner und Matthias Hüttner gingen gegen Jurek Osinski und Thorsten Gutschalk ins Spiel. Wehner geriet in der ersten Hälfte deutlich in Rückstand, in der zweiten Hälfte nutze Wehner jedoch eine Schwächephase seines Gegners, um einige Kegel gut zu machen, doch am Ende hatte der Amberger mit 2:2 bei 585:581 das Nachsehen.

Auch Matthias Hüttner lief gegen Thorsten Gutschalk schnell einem Rückstand hinterher und nach einem völlig verpatzten dritten Lauf war auch diese Partie entschieden. Mit 4:0 bei 635:570 setzte es folgerichtig die entsprechend deutliche Niederlage für den Amberger.

Für das Mittelpaar Maximilian Hufnagel und Florian Möhrlein war dies eine schwere Hypothek, und Hufnagel stand gegen Jochen Steinhauer von Beginn an auf verlorenem Posten. Mit einem 3:1 bei deutlichen 608:522 ging dieses Duell deutlich an die Hausherren. Florian Möhrlein versuchte zu Beginn alles, was ihm möglich war, doch gegen Frank Gutschalk reichte es nicht. Mit 3:1 und 622:586 waren die Verhältnisse auch hier letztendlich deutlich und somit war auch eine Vorentscheidung gefallen.

Für Bernd Klein und Wolfgang Häckl ging es nun darum, die Höchststrafe abzuwenden. Doch an einem gebrauchtem Tag wie diesem gelingt eben auch das nicht. Klein zeigte zwar zum Teil seine Klasse, doch in den Durchgängen zwei und drei auch ungewohnte Unsicherheiten. Sein Gegner, Holger Walter, hatte aber auch für die starken Phasen des Ambergers immer die passende Antwort und so endete das Duell mit 3,5:0,5 bei 621:603 für den Gastgeber.

Wolfgang Häckl war verheißungsvoll in die Partie gegen Michael Straub gestartet, doch mit zunehmender Spieldauer verlor dieser mehr und mehr den Faden. Mit 2:2 bei 560:534 setzte seine Niederlage den Schlusspunkt in diesem völlig verunglückten Auswärtsspiel.

Durch diese Niederlage kommt nun einiges an Bewegung in den Abstiegskampf. Deshalb gilt es für Amberger, sich so schnell wie nur irgendwie möglich von diesem Rückschlag zu erholen und den Blick wieder nach vorne zu richten. (asc)

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