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Sport aus Amberg
Freitag, 29. Juli 2016 23° 2

American Football

Red Devils schnaufen tief durch

Der 9:0-Heimsieg des Kümmersbrucker Teams gegen die Ingolstadt Dukes II ist verdient. Auch die jungen Spieler setzen inzwischen ihre Akzente.
Von Michaela Fichtner

  • Ihren Weg im Team finden die jungen Devils, wie beispielsweise Scott Feldmann, der gegen Ingolstadt einen Touchdown machte. Foto: Michaela Fichtner
  • Horst Lehner (links) und Peter Witt (rechts) gratulieren Josef Weich zu einem tollen Fieldgoal. Foto: Michaela Fichtner
  • Die Devils-Defense (links Andrej Schulz) ließ nicht locker. Foto: Michaela Fichtner

Kümmersbruck. Groß ist die Erleichterung bei den Red Devils: Gegen die Ingolstadt Dukes II gelang den Footballern mit einer geschlossenen Teamleitung mit 9:0 (0:0; 6:0; 3:0; 0:0) der zweite Saisonsieg. Ein wichtiger Erfolg für die junge Truppe, den sich die Jungs aber hart erkämpfen mussten.

Speziell in der ersten Halbzeit präsentierte sich Ingolstadt im Angriff beweglicher. Mit entschlossener Verteidigung machte man der Devils-Offense das Leben schwer. Zumal die Kümmersbrucker gerade in ihrer Offense-Line noch viel Aufbauarbeit zu leisten haben: Zu oft blieb Quarterback Oliver Eichinger daher zu wenig Zeit für einen sauberen Pass, allzu oft wurden die Runningbacks zu schnell gestoppt, so sehr sie auch kämpften, und gar manches Mal konnten die Gäste die „Roten Teufel“ sogar zurückdrängen.

Freilich gelang’s im Gegenzug ebenso den Verteidigern, die Dukes unter Druck zu setzen. Wichtig gerade Mitte des ersten Quarters, als die Ingolstädter sich nach einer Interception bis auf 16 Meter an die Kümmersbrucker Endzone herangearbeitet hatten.

So mussten beide Teams immer wieder zum Punt, zum „Befreiungsschlag“, greifen, wenn sich ihr Angriff festgefahren hatte. Ein Punt war auch Ausgangspunkt für den Touchdown der Devils. Josh Crider hatte das Lederei bis auf 20 Meter an die Endzone der Dukes zurückgetragen, beim anschließenden Pass von Eichinger wurde er erst Zentimeter vor der Linie gestoppt. Scott Feldmann fing dann einen weiteren Pass sicher zur 6:0-Führung.

Drei weitere Punkte steuerte im dritten Quarter Rookie Josef Weich bei. Mit einer schönen, geschlossenen Leistung war Kümmersbruck ordentlich übers Feld vorangekommen. Aus rund 30 Metern Entfernung vollendete dann der junge Hirschauer mit einem sehenswerten Fieldgoal. Im vierten Quarter versuchte er es gar noch aus gut 40 Metern, allerdings geriet ihm dieser Schuss zu kurz. Beherzt aber stoppte er dafür noch den flinken Returner der Gäste, der etlichen Kümmersbruckern vorher entwischt war.

In der zweiten Halbzeit gelang den Devils mit viel Teamgeist manches etwas besser, auch wenn vor allem die Defenses beiderseits Akzente setzten. Die Devils-Verteidiger eroberten sogar zwei weitere Male das Angriffsrecht von den Dukes zurück: Schon im ersten Quarter war Scott Feldmann eine Interception gelungen, im vierten Quarter fingen noch Andrej Schulz und Josh Crider Pässe des Gegners ab.

So blieb es beim 9:0 der „Teufel“, die eher erleichtert lächelten, als zu jubeln. Ausgelassen wurden die Footballer dann aber doch – gemeinsam. Bei einer langen, fröhlichen La-Ola-Welle, als Danke an die Fans, und vonseiten der Red Devils auch als Anerkennung für einen fairen, stark kämpfenden Gegner, der sie richtig gefordert hatte.

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