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Sport aus Amberg
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Handball

Revanche für Hinspielpleite

Bezirksoberliga-Damen der HG Amberg haben mit der HSG Nabburg/Schwarzenfeld noch eine Rechnung offen.

Auf die Damen der HG Amberg (in Orange) wartet gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld ein hartes Stück Arbeit. Foto: Brückmann

Amberg.Die erste Damenmannschaft der HG Amberg startet am heutigen Samstag in die Rückrunde der Handball-Bezirksoberliga Ostbayern. Wie schon zum Saisonstart ist es ein echtes Derby, denn die Vilsstädterinnen gastieren um 19.15 Uhr bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der Schwarzenfelder Sportparkhalle.

Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld ist das einzige Team der drei Landesliga-Absteiger, das sich noch Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen darf. Die Mannschaft von Trainer Karl Söllner belegt derzeit mit 19:3 Punkten den zweiten Tabellenplatz, einen Zähler hinter Überraschungsspitzenreiter TS Herzogenaurach II (20:2) und einen Zähler vor der SG Naabtal (18:4).

Angesichts dieser Konstellation möchte die HSG Nabburg/Schwarzenfeld natürlich gerade in eigener Halle ihre Hausaufgaben machen und weiter in Lauerstellung bleiben, da noch unklar ist, ob Herzogenaurach auch bis zum Saisonende seine U21-Drittliga-spielerinnen weiter einsetzen kann.

Alle Kräfte mobilisieren

Beim letzten Spiel in diesem Jahr wollen die Nabburgerinnen noch mal alle Kräfte mobilisieren, um erfolgreich zu sein. Beim Hinspiel hatte man große Probleme mit dem ständig freistehenden Kreisläufer. Die Defensive der HSG-Damen hat sich aber in der laufenden Saison immer mehr gesteigert, so dass am heutigen Samstag eine bessere Abstimmung erwartet werden kann.

Das Hinspiel in Amberg konnte die HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 24:18 für sich entscheiden und geht somit als klarer Favorit in das Kräftemessen.

Die Gäste aus Amberg blicken mit gemischten Gefühlen auf die Hinrunde zurück: Insgesamt zeigte das Team von Trainer Sven Wirth, dem auch die Integration mehrerer Talente aus der A-Jugend gelang, eine gute Leistung. Highlights waren dabei sicher der Auswärtssieg bei Landesliga-Absteiger Forchheim und das Unentschieden auf eigenem Parkett gegen Naabtal.

Aus Sicht des Übungsleiters versäumte es das Team aber leider – hauptsächlich durch eine zu schwache Quote vom Siebenmeterpunkt –, sich eine noch deutlich bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Beim Hinrundenabschluss gegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten war dies zwar nicht der Fall, doch auch hier ließ die HG Amberg beim 17:18 zwei Punkte liegen.

Der fünfte Tabellenplatz im Zwölferfeld täuscht folglich ein wenig, denn die Ausbeute von 10:12 Punkten bedeutet nur auf die sicheren Abstiegsplätze elf und zwölf, die momentan die beiden Aufsteiger SG Mintraching/Neutraubling II (2:18) und der SC Eltersdorf (2:20) belegen, ein sicheres Polster.

Da aber in der Landesliga mit Schlusslicht Röthenbach und dem ESV 1927 Regensburg II zwei Teams abstiegsgefährdet sind, beträgt der Vorsprung der Ambergerinnen auf die erweiterten Abstiegsplätze nur drei Punkte.

Bonuspunkte vor Augen

Bonuszähler wären also mehr als willkommen und vielleicht haben Derbys ja auch in diesem Fall ihre eigenen Gesetze. Etwas Zählbares dürfte allerdings nur mit einer bärenstarken Abwehrleistung und nahezu optimaler Ausbeute in der Offensive gelingen – beides will die Amberger Wirth-Truppe versuchen. (aro)

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