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Sport aus Amberg
Montag, 11. Dezember 2017 7

Amberg

RW Hirschau feiert einen Derbysieg

Zweitligist setzt sich mit 6:2 Punkten und 3392:3310 Kegel bei Luhe-Wildenau durch. Rot-Weiß schielt auf Platz zwei.

Bastian Baumer war bester Amberger in Luhe. Foto: RW Hirschau

Hirschau.Mit 3310:3392 Kegel und 2:6 Punkten holte sich Rot-Weiß Hirschau im erwartet schweren Auswärtsspiel in Luhe die Punkte in der 2. Kegel-Bundesliga Nord/Mitte.

Zu Beginn startete der als Ersatz für Patrick Krieger aufgestellte Jürgen Wenzl gegen Patrick Fickenscher. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Wenzl mit 544:526 und 2:2 Punkten für sich entschied. Somit war die erste Hürde genommen.

Alexander Held, der zeitgleich gegen Manuel Kessler antrat, tat sich etwas schwerer und hatte am Ende nicht das nötige Glück, um den Mannschaftspunkt einzufahren. Mit 536:544 und 2:2 Punkten musste er seinen Punkt an Kessler abgeben.

Als Daniel Rösch gegen Ivan Bosko antrat, hatte Rot-Weiß zehn Kegel Vorsprung. Rösch hatte jedoch einen schlechten Start und konnte sich an Bosko nicht mehr heranarbeiten. Er verlor sein Spiel gegen den stärksten Wildenauer mit 553:593 Kegel bei 2:2 Punkten. Das war eine kleine Ansage, die es zu kontern galt.

Im Nachbarduell standen sich Bastian Baumer und Michael Grünwald gegenüber. Baumer wusste um die Brisanz in diesem Match, und dass ein weiterer Punktverlust nicht mehr aufzuholen gewesen wäre. Doch ihm gelang ebenso ein hervorragendes Spiel, in dem er Grünwald bei 593:527 und 3:1 nicht den Hauch einer Chance ließ. Damit war er mit Bosko Tagesbester, holte den Punktausgleich, und legte noch 36 Kegel drauf.

Bei diesem noch relativ geringen Vorsprung war nun die Schlusspaarung gefordert. Mike Oettl, der sich in dieser Saison bisher sehr konstant zeigte, war gegen Daniel Wutz der erste Hoffnungsträger für die Kaoliner. Das Spiel, das sich als nervenaufreibende Partie erwies, war bis zum Schluss hin spannend und knapp. Doch Oettl konnte sich bei ausgeglichenen Sätzen über das Ergebnis von 586:562 doch noch verdient den Mannschaftspunkt holen. Mit Robert Rösch war der zweite Hoffnungsträger in der Schlusspaarung gegen Manuel Klier angetreten. Rösch bestritt ein konzentriertes Spiel. Er sorgte mit seinem beherzten Auftritt und dem Ergebnis von 580:558 bei 3:1 Satzpunkten für einen letztendlich verdienten Punktgewinn in Luhe-Wildenau.

Mit diesem Auswärtssieg bleibt man über die Winterpause auf Platz vier in der Tabelle. Der Abstand zu Platz drei ist gerade mal ein Punkt, auf Platz zwei sind es zwei Punkte. Großbardorf wird als Tabellenführer mit 16:2 Punkten nur schwer einholbar sein und weiterhin als erster Aufstiegskandidat gehandelt.

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