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Sport aus Amberg
Mittwoch, 24. August 2016 28° 1

Extremsport

Schlamm, Dreck und Wasser – nur kein Eis

Der Hindernislauf „NoGuts NoGlory“ im Gelände rund um Gut Matheshof in Rieden-Kreuth zieht bei seiner dritten Auflage nochmals deutlich mehr Fans an.

  • Rein ins Wasser – und dann abtauchen oder drüberrollen über die Hindernisse! Foto: Brückmann
  • Dran, drauf, drüber: Nach dem Bundeswehrmotto ging es über die Hindernisse. Foto: Brückmann
  • Die Tücken der flachen Hindernisse… Foto: Veranstalter
  • „Nur die Hart’n komm’n in’ Garten!“ Foto: Veranstalter
  • Mit viel Schwung über die Hindernisse, auch wenn’s dann manchmal wehtut. Foto: Brückmann
  • Katharina Meier und ihr Bruder Christoph Meier, beide von der Skivereinigung Amberg (SVA), vor dem Start. Katharina siegte in ihrer Wertung zum dritten Mal, Christoph durfte sich auch über eine gute Platzierung freuen. Foto: ava

Kreuth.Es ging durch Schlamm, durch Wasserlöcher, durchs Gebüsch, durch Tümpel, über und unter Hindernisse, sie mussten laufen, rennen, rutschen, robben – die Faszination und Begeisterung bei mehr als 650 Teilnehmern war enorm. „NoGuts NoGlory – „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ - am vergangenen Wochenende fand die dritte Auflage dieses spektakulären Events rund um Gut Matheshof (Markt Rieden, Ortsteil Kreuth) im Landkreis Amberg-Sulzbach statt.

„Sehr froh sind wir, dass wir uns für genau dieses Gelände entschieden haben, weil wir da einfach mit dem Gut Matheshof einen zuverlässigen und kompetenten Partner an der Seite haben und das Gelände außerdem wie geschaffen ist für diese außergewöhnliche Sportveranstaltung“, sagt Michaela Betzmann von Sog Events.

Auch für Gäste war dieser Lauf ein einmaliges Erlebnis. Zu sehen, wie sich die abgekämpften Sportler durch Schlamm, Matsch, Dreck, Pferdemist und Wasser quälten, über Hindernisse kletterten, wobei der eine oder andere gar nicht mehr klettern konnte und nur noch drübergefallen ist. Dann kam noch die „Hölle“: 500 Meter vor Zieleinlauf, wenn sie eh schon ihr Limit erreicht hatten, quälten sie sich durch Dornen, rauf und runter, kreuz und quer, durch Schluchten. „Die härtesten 500 Meter, und das, nachdem der Sportler eh schon am Limit ist, wo jeder noch so normale Meter schon eine Qual ist“, so Michaela Betzmann, „wir haben uns dafür bewusst entschieden, weil genau diese letzten Meter das Tüpfelchen auf dem i sind“.

Drei sehr unterschiedliche Wettbewerbe wurden angeboten. Zwei davon am Samstag, der Chicken Run und der All4One. Der Chicken Run über fünf Kilometer wurde mit eher leichten Hindernissen versehen. „Auch beim Staffellauf haben wir auf die schwersten Hindernisse verzichtet“, sagt Betzmann, „doch beim Hauptlauf, dem No Way Out am Sonntag, sind wir volles Programm gefahren“, berichtet die begeisterte Veranstalterin. Den Teilnehmern wurde wirklich alles abverlangt, es wurde ihnen nichts geschenkt. „No Way Out“ – „Kein Weg zurück“: „Das heißt nicht nur zum Spaß so“, sagt Betzmann, „denn es gibt keinen Weg“.

„Der beste Hindernislauf aller Zeiten“ – mit Worten wie diesen fielen die vollkommen erschöpften Sportler ins Ziel. Sog Events wird auch 2015 wieder „NoGuts NoGlory“ auf dem Gut Matheshof in Kreuth austragen.

Ergebnisse: Chicken Run, 6 km: Frauen: 1. Katharina Meier, SV Amberg, 43:51, 2. Sabine Krauss, TSV Harburg, 49:34, 3. Veronika Brune 50:08, 3. Marie Kircher, Ebermannsdorf 50:08, 5. Alexandra Weitzer, Regensburg, 52:22. Männer: 1. Andreas Kölb, Hammelburg, 31:14, 2. Michael Dietrich, Türkenfeld, 31:30, 3. Stephan Müller, Murr, 35:39, 4. Lars Offermann, Hammelburg 36:11, 5. Martin Frey, Schwandorf, 37:00. No way out Run, 17 km: Frauen: 1. Nikole Hock, Ottobrunn, 2:29:39. Master W30: 1. Pia Winkelblech, Kandel, 2:07:30. Master W40: 1. Elke Beierlieb, Veitenstein, 2:12:59. Männer: 1. Eric Michel, Leipzig, 1:42:16. Junioren U23: 1. Lukas Beierlieb, Veitenstein, 1:51:29. Master M30: 1. Ulli Hartmann, Bayreuth, 1:45:57. Master M35: 1. Christian Allgeier, Schmidmühlen, 1:42:16, 2. Manfred Seebauer, Regensburg, 1:44:13, 3. Jürgen Hartmann, Neukirchen, 1:45:01, 4. Markus Koller, Ursensollen, 1:49:28. Master M40: 1. Sven Lieder, Nürtingen, 1:59:10. Master M45: 1. Kaj Riedel, München, 1:48:13, 2. Herbert Demleitner, Freudenberg, 1:49:42. Master M50: 1. Toni Franzke, Nürtingen, 1:54:01. Master M55: 1. Josef Demleitner, Freudenberg, 2:01:17.

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