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Sport aus Amberg
Sonntag, 21. Januar 2018 10

Fussball Bezirksliga

TuS-WE geht mit Hoffnung ins neue Jahr

Der Aufsteiger vom Monte Kaolino hat alle Mittel, um den Klassenerhalt noch in trockene Tücher bringen zu können.

„Wir vertrauen voll und ganz den Jungs, mit denen wir in die Bezirksliga gegangen sind“, sagt Vorsitzender Christoph Weih – hier ein Bild aus Kreisligazeiten gegen den 1. FC Rieden (grün). Foto: Richard Weigert

Hirschau.33 Jahre mussten die Fans warten, ehe man wieder in der Bezirksliga vertreten war. „Wir sind stolz auf unsere Truppe“, so Vorsitzender Christoph Weih, der seiner Truppe den Klassenerhalt wünscht und zutraut. Die Mannschaft um Trainer Jörg Gottfried, 2011/12 von Freudenberg an den Monte gewechselt, marschierte durch die Kreisliga, holte mit 56 Punkten und neun Zählern Vorsprung auf den SV Inter Bergsteig Titel und Aufstieg.

Nun stehen aus 18 Partien 17 Punkte zu Buche, Hirschau rangiert zur Pause auf Platz 14. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt einen Zähler, zum zwölften Rang, der den direkten Klassenerhalt bedeutet, sind es fünf. „Es ist alles drin, ich vertraue unserem Team zu 100 Prozent“, gibt Weih seinen Schützlingen mit auf den Weg.

Auch wenn für den Aufsteiger nicht alles nach Plan gelaufen ist, herrscht eine gesunde Portion Optimismus vor. Zu Recht, denn der TuS-WE hat in allen Partien gezeigt, dass er mithalten kann. „Die Bezirksliga ist eine andere Hausnummer. Da gibt es viele Mannschaften, die abgezockt auftreten. Das Niveau ist weitaus höher als in der Kreisliga“, weiß TuS-WE-Chef Weih. Das höhere Tempo in der neuen Umgebung sei dabei nicht das Problem, mit dem die Hirschauer zu kämpfen haben. Vielmehr sei seine junge Elf – das Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 25,74 Jahre – oftmals noch „zu grün hinter den Ohren gewesen“.

„Es fehlte einfach die Erfahrung“

„Wir sind in vielen Begegnungen zu nervös aufgetreten, uns fehlte einfach die Erfahrung“, begründet Weih den Umstand, dass man um den Klassenerhalt bangen muss. Platz 14 spiegle keineswegs das Leistungsvermögen wider: „Unser Problem sind viele Aufs und Abs, die fehlende Konstanz“, weiß der Vorsitzende – und nennt exemplarisch das erste Saisonspiel gegen den SV Sorghof, wo man ebenbürtig war, aber eben aufgrund mangelnder Kaltschnäuzigkeit zum Auftakt eine 1:3-Niederlage hinnehmen musste. „Da waren wir in einigen Situationen nicht abgebrüht genug“, erinnert sich Weih.

Es habe sich gezeigt, dass man sich „keine Durchhänger erlauben darf“. „Wir müssen unsere Fehler minimieren. Daran arbeiten wir“, sagt Weih. Ihm ist bewusst, dass die „Mission Klassenerhalt“ kein Selbstläufer ist. „Wir sind keine Traumtänzer, das wird ein ganz schön hartes Stück Arbeit.“ Er traut das den Akteuren zu, zumal die Hirschauer wegen vieler Verletzungen nicht einmal in Bestbesetzung antraten: „Zum Auftakt nach der Pause sind aber wohl alle angeschlagenen Spieler wieder einsatzbereit, so dass wir personell aus dem Vollen schöpfen können“.

Am 3. März ist ein Nachholspiel

Beste Voraussetzungen also. Zudem werde kein Spieler den Verein verlassen, auch Neuzugänge gibt es nach aktuellem Stand nicht. „Wir vertrauen voll und ganz den Jungs, mit denen wir in die Bezirksliga gegangen sind“, sagt Weih. Nachdem die Hirschauer bereits am 3. März um 14 Uhr mit dem Nachholspiel bei der SpVgg Vohenstrauß gefordert sind und sie eine Woche später am 10. März um 14 Uhr beim SV Inter Bergsteig Amberg anzutreten haben, geht es nach den Feiertagen Mitte Januar wieder mit der Vorbereitung los, die erste Testpartie findet bereits am 17. Februar um 18 Uhr beim Süd-Bezirksligisten TB/ASV Regenstauf statt.

„Wir sind bestens vorbereitet für die Rückrunde. Und ich bin davon überzeugt, dass wir auch nächste Saison in der Bezirksliga spielen werden. Egal, ob wir es direkt schaffen, oder ob wir durch die Relegation müssen“, macht Weih Mut – damit auch im 34. Jahr eine Mannschaft aus dem Hirschauer Städteverbund in der höchsten oberpfälzer Spielklasse vertreten ist. (asl)

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