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Legionäre
Sonntag, 4. Dezember 2016 2

Baseball

Beim Schlusslicht zählen nur Siege

Regensburger sind bei den Gauting Indians, die vom Ex-Legionär Daniel Husband gecoacht werden, haushoher Favorit.
Von Matthias Ondracek, MZ

Der ehemalige Regensburger, Daniel Husband, ist nun für die Gauting Indians verantwortlich. Foto: MZ-Archiv

Regensburg.Die Buchbinder Legionäre greifen nach einer zweiwöchigen Spielpause wieder in das Geschehen in der Baseball-Bundesliga ein. Die Regensburger treten am Sonntag im Münchner Süden bei den Gauting Indians an. Das Team von Trainer Martin Helmig liegt mit 4:2-Siegen an der Spitze der Bundesliga Süd. Dennoch verlief der Saisonstart bisher holprig. Zwei Niederlagen so früh im Jahr mussten die Legionäre zuletzt 2003 hinnehmen. Beim Tabellenletzten sollen deshalb unbedingt zwei Siege her.

Trainer in Gauting ist der ehemalige Regensburger Daniel Husband. Der US-Amerikaner war 2008 und 2009 als Spieler bei den Legionären aktiv und gewann mit den Schwabelweisern die Deutsche Meisterschaft. Nach der Saison 2009 hing der 32-Jährige seinen Handschuh an den Nagel und wechselte auf den Trainerstuhl.

Im vergangenen Jahr war Husband bei den Schwaig Red Lions in der Bezirksliga für alle Teams verantwortlich und schaffte mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga. Vor dieser Saison heuerte der US-Boy bei den Indians an.

Das Jahr verlief für Husband und seine Mannschaft bisher alles andere als rund. Fünf Spiele in Folge verloren die Gautinger zu Saisonbeginn, ehe in der letzten Partie ein 6:2-Sieg gegen Aufsteiger Bad Homburg gelang. „Ich bin nicht besonders zufrieden mit unserer Bilanz von 1:5, aber wir werden das Ruder herumreißen“, meint Husband. Das Ziel sei noch immer, die Playoffs zu erreichen.

Der Ex-Legionär erwartet gegen seine alten Kameraden zwei schwere Spiele. „Ich weiß, dass es das beste Team der Liga ist, aber wir werden unser Bestes geben“, so Husband. Der US-Amerikaner kann in seinem Kader mit Brian Rojas, Travis Latz und Pitcher Benji Wait auf drei Landsmänner zurückgreifen. Hinzu kommt der Este Matti Emery, der bereits letztes Jahr den Schläger für die Indians schwang. „Jede Mannschaft hat in jedem Spiel eine Chance“, gibt sich Husband kämpferisch. Auch eine kleine Spitze in Richtung seines ehemaligen Teams lässt sich der US-Boy nicht nehmen: „Es macht immer Spaß, gegen Freunde zu gewinnen.“

Für die Legionäre wäre alles andere als zwei Erfolge eine Enttäuschung. Nach zuletzt zwei Siegteilungen vor heimischem Publikum steht der Deutsche Meister unter Zugzwang. Die Auswärtsbilanz ist nach zwei Partien bisher makellos. Mit einem weiteren Doppelerfolg würden die Regensburger die Tabellenführung verteidigen.

Die Offensive der Schwabelweiser kam in dieser Spielzeit noch nicht richtig in Tritt. Lediglich Neuzugang Evan LeBlanc konnte überzeugen. Auch in der Verteidigung offenbarte die Helmig-Truppe zuletzt Schwächen. Dennoch sind die Buchbinder Legionäre haushoher Favorit. Von 24 Spielen gegen die Gauting Indians verloren die Regensburger nur eines.

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