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Legionäre
Mittwoch, 28. September 2016 22° 2

Baseball

Ewiges Duell beginnt unter Flutlicht

Regensburger müssen heute schon beim Südrivalen Mainz Athletics ran. Legionäre-Trainer Martin Helmig hat Schwachstellen in der Defense ausgemacht.
Von Matthias ONdracek, MZ

Sammy de los Santos und seine Regensburger Kollegen haben in Mainz eine harte Nuss zu knacken.Foto: Eisenhuth

Regensburg.Im Mainzer Stadion Am Hartmühlenweg kommt es an diesem Wochenende zu einem wahren Evergreen. Die Mainz Athletics empfangen die Buchbinder Legionäre zum Topspiel des vierten Spieltags. Bereits heute Abend (19 Uhr) geht die erste Partie der Südrivalen über die Bühne. Beide Teams lieferten sich in der Vergangenheit einige heiße Schlachten. Brisante Partien sind garantiert. Am Samstag um 14 Uhr treffen die Bundesliga-Urgesteine erneut aufeinander.

Ganze 41 Jahre im Baseball-Oberhaus bringen die beiden Schwergewichte zusammen auf die Waage. Seit 1992 spielen die Mainz Athletics ununterbrochen in der 1. Bundesliga Süd, drei Jahre weniger haben die Legionäre auf dem Buckel, die in diesem Jahr ihre 20. Saison in der deutschen Eliteklasse feiern. Nach den ersten Partien in dieser Spielzeit grüßt der Titelverteidiger erneut von der Tabellenspitze. Die Mainzer liegen nach drei absolvierten Spieltagen mit 4:2-Siegen gleichauf mit Heidenheim auf Rang drei. Die vermeintlichen Brocken stehen mit den Legionären und den Heideköpfen aber erst noch bevor.

Dennoch ist Athletics-Sportdirektor Benjamin Hieronimi mit dem bisherigen Saisonverlauf angesichts zweier Splits gegen die direkten Playoff-Konkurrenten Haar und Mannheim zufrieden: „Beides sind sehr gute Mannschaften, es ist nicht selbstverständlich hier zwei Spiele zu gewinnen“, erklärt Hieronimi. Die Devise für Mainz gegen den amtierenden Meister lautet: „Defense und Pitching. Wenn unser Pitching Staff einen guten Tag hat und die Regensburger Offense unter Kontrolle bekommt, haben wir eine sehr gute Chance.“

Die Buchbinder Legionäre reisen mit ihrer ersten Saisonpleite im Gepäck zu den Rheinhessen. In einer dramatischen Partie in Heidenheim gab der fünffache Champion eine eigentlich beruhigende Führung noch aus der Hand und hatte im ersten Extra-Inning das Nachsehen. „Wenn man gegen einen Titelaspiranten wie Heidenheim so viele Fehler macht wie wir und es zudem verpasst, Punkte nachzulegen, der wird bestraft“, analysiert Trainer Martin Helmig. „Unsere Mannschaft hat ungeahnte Schwächen offenbart. Wir werden noch härter arbeiten, um diese abzustellen“, kündigte der Coach nach der Niederlage an.

Die Schwachstellen waren schnell ausgemacht: „Wir haben in der zweiten Partie in der Defense gar nicht gut ausgesehen.“ Der Legionäre-Anführer zog die Zügel bei den Oberpfälzern vor dem nächsten Topduell an. Verlassen konnte sich Helmig auf seine Offensive. Die Angriffsformation um den bärenstarken Evan LeBlanc überzeugte bisher in allen Partien. Auch die Starting Pitcher Justin Kuehn und vor allem Mike Bolsenbroek überzeugten in der Vorwoche. In Mainz erwartet Helmig „erneut harte Spiele“ und fordert: „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen.“

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