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Samstag, 1. Oktober 2016 24° 4

Baseball

Legionäre erwarten Erzrivalen Mainz

Neuzugang Evan LeBlanc hat sich in Regensburg gut eingelebt. Gegen den Ex-Meister stellt er sich auf einen heißen Tanz ein.
Von Matthias Ondracek, MZ

Echte Verstärkung: Evan LeBlanc (am Boden) kommt in Regensburg gut zurecht.Foto: Eisenhuth

Regensburg. Erst am vergangenen Wochenende eröffneten die Buchbinder Legionäre gegen Rekordmeister Mannheim Tornados die Heimsaison. Am Freitag (19 Uhr) und Samstag (14 Uhr) stehen nun bereits die nächsten Heimspiele auf dem Programm. Gegner ist der Erzrivale und Deutsche Meister von 2007, Mainz Athletics.

Mit gemischten Gefühlen verließen die Regensburger am letzten Samstag den Platz. Einer 4:9-Pleite zum Auftakt hatten sie einen beeindruckenden 12:4-Sieg folgen lassen. Unter dem Strich „muss man mit der Bilanz zufrieden sein“, sagt Legionäre-Trainer Martin Helmig. Schließlich liegt sein Team mit 3:1-Siegen gleichauf mit den Mannheim Tornados an der Tabellenspitze der Baseball Bundesliga Süd.

Ein Garant für den Erfolg war bisher Neuzugang Evan LeBlanc. Der US-Amerikaner startete gegen Haar in der ersten Partie die Aufholjagd und war in zweiten Spiel gegen Mannheim mit fünf Hits der überragende Mann. „Ich fühle mich wohl und sehe den Ball gut“, sagt LeBlanc zu seinem Auftakt.

Zu Beginn der Saison war die Rolle des Ex-Profis noch nicht genau abzusehen. Der 24-Jährige stellte zwar im Trainingslager schnell seine offensiven Qualitäten unter Beweis, aber erst nach dem Rücktritt von Klaus Hopfensperger war klar, dass LeBlanc im Rightfield in große Fußstapfen treten muss. Dies ist dem US-Boy bisher gelungen. Dennoch gibt er sich bescheiden: „Niemand kann die Schuhe von Klaus füllen. Er ist hier eine Legende. Ich versuche nur, der Mannschaft so gut es geht weiterzuhelfen.“ Gegen Mainz erwartet der Outfielder zwei knappe Partien: „Sie haben ein gutes Team. Ich denke es werden harte Spiele.“ Auch Coach Helmig hat Respekt: „Wir nehmen Mainz sehr ernst. Wir sind konzentriert und hoffen, dass wir zunächst das erste Spiel gewinnen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, baut Helmig seine Pitching Rotation um. Mike Bolsenbroek wird den etatmäßigen Starter für Spiel eins, Boris Bokaj, ersetzen. Bokaj hatte zuletzt leichte Probleme und steht als Einwechselwerfer parat. Bolsenbroek hielt sich bei seinen Kurzeinsätzen nach seiner Rückkehr bisher schadlos.

In Mainz gab es einen Wechsel auf dem Trainerstuhl. Der langjährige Spieler Ulli Wermuth ersetzt den in die USA zurückgekehrten Cae Santos. Die Athletics verpassten 2010 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Playoffs und wollen in diesem Jahr wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Der US-Amerikaner James Baker ist der neue Werfer für das zweite Spiel. Außerdem verstärken der Alex Szalay, Martin Matlacki und der Schwede Peter Johannessen den Kader der Rheinhessen. Die Wermuth-Truppe startete mit einer 2:3-Niederlage und einem 11:1-Sieg gegen Aufsteiger Bad Homburg in die Spielzeit.

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