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Legionäre
Montag, 5. Dezember 2016 2

Baseball

Vorzeichensprechen für Legionäre

Spitzenreiter aus Regensburg will bei den Mannheim Tornados nichts anbrennen lassen.
Von Matthias ONdracek, MZ

Regensburg.Für die Buchbinder Legionäre läuft es derzeit rund. Die Regensburger haben am letzten Wochenende ihre Serie auf neun Siege in Folge ausgebaut und stehen mit einer Bilanz von 12:2 klar vor Vizemeister Heidenheim (9:5) an der Tabellenspitze der Baseball-Bundesliga Süd.

Diesen Sonntag (13 Uhr) reist das Team von Trainer Martin Helmig zu den Mannheim Tornados. Der Rekordmeister startete gut in die Saison, verlor aber zuletzt an Boden. Seit dem ersten Spieltag gelang dem Team von Coach Georg Bull kein Doppelsieg mehr. Von den letzten sechs Partien konnten die Mannheimer nur zwei gewinnen und fielen mit 7:7-Siegen in der Tabelle auf Rang vier zurück.

Dennoch erwartet die Helmig-Truppe bei den Tornados ein heißer Tanz. Die Mannheimer haben mit den US-Amerikanern Ian O’Connor und Matt Lokken zwei offensivstarke Ausländer in ihren Reihen. Hinzu kommen der Südafrikaner mit britischem Pass, Kyle Botha, sowie der deutsche Nationalspieler Sascha Lutz. Die Schwachstelle des Rekordchampions ist bisher das Pitching. Aus der Werferriege ragt allein Rene Franke heraus.

Bei den Buchbinder Legionären läuft die Angriffsmaschinerie inzwischen auf Hochtouren. Mit über elf Hits und knapp neun Punkten pro Spiel liegen die Schwabelweiser in der Liga weit vor der Konkurrenz. Aber Trainer Helmig will sich von der Statistik nicht täuschen lassen. „Auf dem Papier sieht es gut aus. Trotzdem kann man da noch mehr machen und es muss kaltblütiger agiert werden. Aber das sind Sachen, an denen wir arbeiten“, mahnt der Coach.

Ähnlich sieht es in der Pitching-Abteilung der Regensburger aus. Der Niederländer Mike Bolsenbroek dominiert seit Wochen seine Gegner nach Belieben. In der zweiten Begegnung scheint der beste Werfer des letzten Jahres, Boris Bokaj, auch langsam zu seiner Form zu finden.

Helmig gibt sich aufgrund der jüngst gezeigten Darbietungen seiner Schützlinge selbstbewusst: „Wir müssen einfach unser Ding machen. Wir haben das beste Spielerpotenzial und müssen konstant unsere Leistung abrufen können.“ Trotz aller guten Vorzeichen sind die Legionäre vor den Tornados gewarnt. Im Jahr 2009 spuckten die Mannheimer den Regensburgern in die Meisterschaftssuppe und auch bei der 4:9-Heimpleite im Hinspiel bewies das Bull-Team seine Qualitäten.

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