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Sport aus Cham
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

Gewichtheben

Berliner zu stark für den TB03 Roding II

Ersatzgeschwächte Zweitligastaffel war auf verlorenem Posten. Vater und Tochter Pilz standen das erste Mal gemeinsam im Team.

Annika und ihr Vater Steffen Pilz (rechts unten) standen beim SV Empor Berlin erstmals gemeinsam in der Zweitliga-Staffel. Foto: rhe

Roding. Der SV Empor Berlin, bisher mit einer Saisonbestmarke von 406 Punkten, zog am Samstag vor heimischer Kulisse alle Register und besiegte die ersatzgeschwächten Waldler mit 487,4:449,2 Punkte deutlich. Dabei lieferte der TB03 Roding II auch ohne Rene Koralewski und Max Jackwerth, die in der Ersten Liga antraten, eine ausgezeichnete Leistung die knapp unter der Saisonbestmarke, von 451 Punkten lag, ab. Dominierend im TB-Lager war die erst 14-jährige Annika Pilz, die von der Sportschule Frankfurt/Oder angereist war. Sie stellte beim Stoßen eine neue Bestmarke auf und lieferte überragende 94 Relativpunkte.

Mit Annika Pilz, 94 Punkte in Berlin und erstmals 71 kg Stoßen, wächst ein neues Talent für die Rodinger Heber heran. Foto: rhe

„Da kann ein Talent für die erste Staffel heranwachsen“ sagte Trainer Matthias Hecht. Annika kämpfte erstmals zusammen mit ihrem Vater Steffen Pilz, der mit 72 Punkten aufsteigende Tendenz zeigte. Eine sichere Bank war Marina Bauer mit 70 Punkten. Andreas Hecht, der für den verletzten Johannes Janker kurzfristig einspringen musste, überzeugte mit sechs Gültigen und 76,2 Punkten. Leon Koralewski hat mit 68 Zählern gegenüber seinem Auftritt bei der Deutschen vor einer Woche fünf Punkte zugelegt.

Zweite Bundesliga in Zahlen

  • Einzelleistungen:

    TB 03 Roding II in Berlin (449,2 Punkte): Annika Pilz, 51,1 kg Körpergewicht/57 kg Reißen + 71 kg Stoßen = 94 Relativpunkte; Marina Bauer, 53,0 kg/49 kg + 56 kg = 70 Relativpunkte; Leon Koralewski, 67,7 kg/85 kg + 110 kg = 68 Relativpunkte; Steffen Pilz, 72,9 kg/94 kg + 119 kg = 72 Relativpunkte; Andreas Hecht, 91,9 kg/115 kg + 145 kg = 76,2 Relativpunkte; Daniel Nowara, 105,6 kg/120 kg + 155 kg = 69 Punkte

  • Begegnungen 4. Wettkampftag:

    KG Görlitz-Zittau – AC Suhl 468,6:353,4 kg (3:0 Punkte), SV Gräfenroda – KSV Regensburg 512,3:535,8 kg (3:0), SV Empor Berlin – TB 03 Roding II 487,4:449,2 kg (3:0)

  • Tabelle:

    1. KSV Regensburg 12:0 Punkte, 556,8 kg Bestleistung; 2. SV 90 Gräfenroda 9:3, 512,3 kg; 3. TB 03 Roding II 6: 6, 478,0 kg; 4. KG Görlitz-Zittau 6:9, 468,6 kg; 5. AC Suhl 3:9, 409,2 kg; 6. SV Empor Berlin 3:12, 487,4 kg (rhe)

Obwohl mit Trainingsrückstand und nicht in Form stellte sich Daniel Nowara bei der knappen Personalsituation in den Dienst der Mannschaft und lieferte 69 Punkte ab. Die Rodinger, betreut von Werner Brandhuber und Adam Bialek, hoben optimal. Die Berliner konnten erstmals mit der kompletten Staffel auflaufen und waren den Rodingern, die mit drei Mann Ersatz anreisen mussten, klar überlegen. Beste Heberin bei den Berlinern war Antonia Ackermann, Jahrgang 2002, mit 93 Punkten. (rhe)

Der Bericht über den Sie der Rodinger Erstliga-Staffel lesen Sie hier.

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