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Sport aus Cham
Freitag, 20. Oktober 2017 18° 4

Ausdauersport

Ohne Neopren in die Donau

Chamer Triathleten starteten in Regensburg.

Die Chamer Triathleten freuten sich über gute Ergebnisse. Foto: Fischer

Cham.„Neoprenverbot!“, „Echt?“, „Oh Mann!“ – diese Aussagen haben die Triathleten des ASV Cham auf dem Weg zur Abholung der Startunterlagen vernommen. Beim Info-Häuschen angekommen, war es schwarz auf weiß zu lesen: 22,5 Grad hatte die Donau im Schleusenkanal. Ab einer Wassertemperatur von 22 Grad verbietet die Wettkampfordnung das Tragen der schwarzen Auftriebs- und Kälteschutzhilfen. Mancher Sportler war gar nicht erfreut, dass er ohne wärmende Haut ins Wasser musste.

So stiegen rund 1200 Sportler, die sich zum Triathlon und zu den Liga-Wettkämpfen am Dultplatz versammelt hatten, in normaler Schwimmbekleidung ins Wasser. Den Zuschauern von der Oberpfalzbrücke bot sich schnell ein farbenfrohes Bild. Sportler in bunter Schwimmbekleidung, getoppt von den gelben, grünen, rosaroten, blauen oder violetten Bademützen drängten sich dicht aneinander am Uferstreifen. Die jeweiligen Farben kennzeichnen die Frauen- oder Herrenwertung und die jeweilige Distanz. Mit dem Strom der bunten Mützen stiegen auch Heiko Bauz, Michael Berzl, Klaus Kreitinger, Benedikt Engels und Kerstin Fischer für den ASV Cham in die Donau. Für die ASV-Staffel war Richard Kienberger am Start.

Im brodelnden Wasser setzten sich die Chamer gut durch und ließen die Wendepunktstrecke schnell hinter sich. Besonders schnell waren Richard Kienberger als Staffelschwimmer mit 24:49 Minuten und Ronald Burger mit 26:13 Minuten nach 1500 Metern. Im Laufschritt ging es in die Wechselzone zum Rad. Gleich zu Beginn mussten alle Dreikämpfer den gefürchteten Schelmengraben mit einer Steigung von 15 Prozent überwinden. Nach dieser ersten kräftezehrenden Hürde galt es eine wellige Strecke über Lappersdorf nach Kaulhausen zurückzulegen. Von dort ging es flacher zurück. Dort angekommen bogen Bauz und Engels, welche die Sprintdistanz bestritten, in die Wechselzone ab, wohingegen die Starter über die olympische Distanz eine zweite Runde zurücklegten. Beim Radfahren pfiff der Wind den Triathleten schon gewaltig um die Ohren.

Die ASVler waren froh, sich heil auf der Laufstrecke wieder zu treffen, denn der Laufkurs führte über einer Pendelstrecke entlang des Donaukanals, die zwei- bzw. dreimal zu durchlaufen war. So hatte man neben den Vereinskollegen seine Konkurrenten immer gut im Auge und konnte sich freuen, wenn der Abstand größer wurde oder aber die Zähne zusammenbeißen, wenn Gegner sich näherten.

Der Staffel fehlte an diesem Sonntag mit einer Zeit von 02:21:03 Stunden letztlich nur eine Minute auf das Podest. Ronald Burger erreichte in seiner Altersklasse den ersten Platz, Benedikt Engels und Kerstin Fischer jeweils den dritten Platz. Auch Heiko Bauz (6. Platz Altersklasse), Michael Berzl (10. Platz Altersklasse) und Klaus Kreitinger (21. Platz Altersklasse) haben gute Leistungen abgeliefert.

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