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Sport aus Cham
Dienstag, 12. Dezember 2017 14

Frauen-Bayernliga

Thenrieds Fehlerquote war viel zu hoch

Mädels vom Nordhang verlieren 2:3 gegen den FC Stern München. Franzi Hutters Abschlusstreffer in der 87. Minute kam zu spät.

Mit einer Niederlage geht es für den SV Thenried in die Winterpause – Freimuth und Co. sind auch über den FC Stern München gestolpert. Foto: Tschannerl

Rimbach.Die Mädels vom Nordhang konnten ihre Fehler im Defensivbereich nicht abstellen und haben das Heimspiel gegen den FC Stern München mit 2:3 (0:1) verloren. Lediglich zehn Punkte zur Winterpause – so hatte man sich im Lager des SV Thenried die Saison nicht vorgestellt. „Wir sind wieder bei den Toren des Gegners Pate gestanden“, ärgerte sich Thenrieds Trainer Walter „Just“ Wanninger.

Dem Münchener Führungstreffer ging ein Freistoß von der Mittellinie voraus, der im Strafraum landete. In der Thenrieder Hintermannschaft fühlte sich keine zuständig, auch die SV-Torfrau griff nicht ein. „In der Folge haben die drei Stürmerinnen fast darum gestritten, wer den Ball hineinköpft“, ärgerte sich Wanninger. Getroffen hat schließlich Tamara Schneider (14.). In der ersten Halbzeit kamen die Grün-Weißen kaum ins Spiel, weil es unter anderem die türkische Spielgestalterin des FC Stern, Merve Kantar, nicht zuließ. „Der FC Stern München ist eine Mannschaft, die sehr gut besetzt und technisch ausgereift ist“, erkannte Wanninger. Die Thenriederinnen haben dagegen ihr Leistungsvermögen nicht abgerufen. Nach der Pause passte Madeleine Jaich auf FC-Spielmacherin Merve Kantar auf. „Ab da sind wir besser ins Spiel gekommen, waren läuferisch agiler und haben Chancen kreiert“, sagt Wanninger.

Der Ausgleich durch Franziska Hutter (55.) hätte eigentlich ein Weckruf für die Thenriederinnen sein sollen. Stattdessen handelten sie sich im Gegenzug ein Tor ein. Cennet Durgun hatte alle Zeit der Welt bei ihrer Flanke und bediente die kurz zuvor eingewechselte Antonia Binder, die zum 1:2 traf (56.). „In der Mitte waren vier Leute, die die Stürmerin unbedrängt zum Schuss kommen ließen“, wusste der SV-Übungsleiter die Ursache.

Dann hat Walter Wanninger die Viererkette aufgelöst und eine weitere Offensivkraft gebracht. Trotz intensiver Bemühungen haben sich die Thenriederinnen keine aussichtsreichen Möglichkeiten erarbeiten können. Der SV Thenried wollte das 2:2 erzwingen, stattdessen fiel in der 84. Minute das 2:3. Antonia Binder hatte das Laufduell mit Lisa Berzl gewonnen, stand fast an der Torauslinie und schoss aus spitzem Winkel SV-Keeperin Marcella Hirschmann den Ball durch die Beine.

In der 87. Minute verwertete Goalgetterin Franziska Hutter den Abpraller, nachdem Olivia Köppl zuvor die Latte getroffen hatte. Allerdings kam der Anschlusstreffer zu spät. Es blieb beim 2:3. „Der FC Stern München ist eine sehr abgezockte Mannschaft, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ“, lautete die Erkenntnis des Thenrieder Trainers. (kli)

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