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Sport aus Cham
Samstag, 21. Oktober 2017 17° 1

Extremsport

Nur laufen zwischen Start und Ziel

Wolfgang Hochholzer und Markus Mingo starten beim Alpen-Kampf als Zweier-Team. In einem Tour-Tagebuch berichten die beiden von ihrem Lauf.

Markus Mingo und Wolfgang Hochholzer kennen das traumhafte Ambiente schon vom Pitztal-Trail-Maniak (Bild).

Cham. Der Transalpin-Run vom 31. August bis 7. September 2013 gilt als einer der wichtigsten und härtesten Trailrunning-Events der Welt (wir berichteten). Auch in seiner neunten Auflage hält die Alpen-Überquerung für die rund 700 Teilnehmer aus 37 Nationen ein knackiges Programm bereit: 261,30 Kilometer, 15879 Höhenmeter im Aufstieg und 15058 im Abstieg gilt es im Zweier-Team zu absolvieren. Die Strecke führt in acht Tagesetappen über bis zu 3000 Meter hohe Bergpässe und durch Täler quer über den Alpen-Hauptkamm, wird den Teilnehmern alles abverlangen.

Entschädigt werden die Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg von Oberstdorf nach Latsch im Vinschgau durch das Erlebnis traumhafter Landschaften, das Panorama und durch die Begeisterung in den neun Austragungsorten. Die Route fasziniert die Läuferinnen und Läufern vor allem durch ihr besonders alpines Ambiente. Die Anstiege stehen mit Downhills im ununterbrochenen Wechsel, verlangen Geist und Körper einiges ab. Jede der acht Etappen ist für sich ein besonderes Erlebnis – eben ein Abenteuer.

Gesund und wohlbehalten am Ende

Mit Wolfgang Hochholzer und Markus Mingo sind heuer erstmals zwei Starter aus dem Landkreis Cham dabei. Die beiden wollen als Team im international stark besetzten Starterfeld im vorderen Drittel mitmischen. Als Ziel haben sie sich bei ihrem ersten Mehrtagesrennen gesetzt, die Veranstaltung zu genießen, gesund und wohlbehalten zu finishen. „Wenn wir Spaß dabei haben und verletzungsfrei durchkommen, ergibt sich die gute Platzierung ganz von selbst. Wir haben unglaublichen Respekt vor diesem Rennen“, so Mingo. Auf die Frage, ob sie wissen, worauf sie sich eingelassen haben, meinte Wolfgang Hochholzer nur: „Ich weiß nur, dass es in Oberstdorf losgeht und in Latsch das Ziel ist. Dazwischen müssen wir laufen“. Klingt ganz einfach. (cgm)

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