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Sonntag, 23. Juli 2017 30° 2

Die Torfabrik Nummer eins in Liga zwei steht in Regensburg

Mit Zwölf-Tore-Schwung in die Pause / Viele Gute-Laune-Gründe

  • Mit Peter Gulda (Mitte) gewann die EVR-Defensive an Stabilität.Foto: Büttner

Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

REGENSBURG. Nicht Tabellenführer Straubing, nicht Didi Hegens Duisburger, nicht die stete Torfabrik Bietigheim, sondern die Eisbären aus Regensburg sind der Toreproduzent Nummer eins: 74 stolze Treffer stehen in der Statistik, erstmals ist der EVR nach Abschluss eines Wochenendes in dieser Saison auf diesem Gebiet die Nummer eins.

Dabei redet Trainer Erich Kühnhackl in erster Linie doch stets von Defensive. Ja, das ist unser vorrangiges Ziel derzeit, bestätigt er. Aber je schneller man zurückdeckt, desto schneller ist man auch wieder vorne. Das ist eine alte Weisheit. Und dann hat man auch mehr Chancen. Oder: Wer hinten stabil steht, der hat in der Offensive eben oft nicht gegen fünf Mann, sondern eben weniger anzulaufen. Klingt vielleicht aufs erste Hören komisch, doch Spiele wie das 6:0 über Bad Tölz, auf das die Eisbären am Sonntag ein 6:2 in Bietigheim folgen ließen, unterstreichen es.

Verdattert machte den Betrachter auch der famose Start in Schwaben: 3:0 schon in Minute sieben, was war da wohl los? Wir haben ja auch schon nach acht Minuten 0:3 hinten gelegen: Wir wollten es uns mal leichter machen, hatte Kühnhackl leicht grinsen, der schon nach dem Aufwärmen ein gutes Gefühl verspürte. Alle waren voll dabei. Und noch ein Pluspunkt: Die Defensive ist mit der Rückkehr von Peter Gulda natürlich stärker geworden. Was keine Rüge für Teamküken Tim Schneider (18) sein soll: Er hat uns sehr geholfen während Guldas Verletzungspause. Er hat sich sehr gut aus der Affäre gezogen. Ich habe ihm schon gesagt, er soll einfach im Training dran bleiben. Dieses Rezept half schließlich selbst Mark Woolf: Für die ersten sechs Treffer der Saison brauchte der Kanadier (siehe eigenes Interview) 15 Spiele, für den zweiten Sixpack nur zwei Partien eben jene Spiele gegen Bad Tölz (2) und Bietigheim (4). Für meinen Geschmack hat er mehr das gemacht, was er kann: Er hat viel mehr geschossen, versucht Erich Kühnhackl der Sache auf den Grund zu kommen. Er hat auch vorher schon Chancen gehabt. Aber Torjäger sind oft sehr sensibel.

Phantastische Zahlen

Und schließlich hatte Woolf auch zu verkraften, mit Jason Miller einen Partner zu haben, der derzeit alles trifft 20 Tore in 18 Spielen (1,11 Tore pro Spiel). Zur Erinnerung: Woolf war in der Vorsaison mit 36 Treffern in 47 Spielen (0,76) ligaweit bester Torschütze. Miller käme nach dieser Trendmeldung auf über 50. Ich hätte nichts dagegen. Erich Kühnhackl hat wieder viele Gute-Laune-Gründe dieser Tage

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