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Freitag, 21. Juli 2017 30° 8

Felle schwimmen zum Schluss davon

Eisbären nach 2:1 noch 2:4 in Schwenningen

Jason Miller erzielte zwar ein Tor, aber auch im zweiten Duell mit seinem Ex-Klub Schwenningen hatte Jason Miller das Nachsehen.Foto: Büttner

Von Heinz Wittmann und

Claus-Dieter Wotruba, MZ

REGENSBURG. 40 Minuten lang sah es so aus, als könnten die Eisbären vom EV Regensburg in die Top Drei der 2. Eishockey-Bundesliga stürmen. Doch nach drei Treffern in den letzten 20 Minuten setzte es in Schwenningen doch noch eine Landung auf dem Boden der Tatsachen: Mit 2:4 (0:1, 2:0, 0:3) zog das Team von Trainer Erich Kühnhackl beim neuen Spitzenreiter den kürzeren.

Mit Eishockey vom Feinsten verwöhnten beide Mannschaften die 3005 Zuschauer im ersten Abschnitt. Intensiv und schnell war die Partie, in der die Gastgeber in Führung gingen. Steve Junker fälschte in der 10. Minute einen Schuss von Ben Storey in Überzahl ab. Eisbären-Trainer Erich Kühnhackl nahm sofort eine Auszeit.

Es hätte durchaus weitere Treffer geben können, doch der Pfosten stand im Weg. Dusan Frosch hätte in der 2. Minute für die Wild Wings erfolgreich sein können, Sven Gerike hatte in der 14. Minute das Tor offen, setzte den Puck aber ebenfalls ans Gestänge. Dazwischen vergaben Dustin Whitecotton (8.) und Christoph Höhenleitner (6.) die besten Möglichkeiten für ihre Teams.

Machten die ersten 20 Minuten noch Spaß, so zerstörten viele Strafzeiten des nicht überzeugenden Schiedsrichters Thomas Frenzel den Spielfluss im zweiten Drittel. Doch der EVR nutzte die sich daraus für ihn ergebenden Möglichkeiten in gewohnter Powerplay-Manier, als Sana Hassan wegen eines Ellbogen-Checks fünf Minuten Strafzeit und eine Spieldauer-Strafe kassierte. Mit zwei Eisbären mehr auf dem Eis gelang Mark Woolf der Ausgleich für die Regensburger (24.) und der von den Fans wenig freundlich begrüßte Jason Miller erzielte mit seinem 23. Saisontreffer an alter Wirkungsstätte das 2:1 (34.), indem er einen Schuss von Martin Ancicka noch abfälschte. Die Partie war inzwischen weniger schön, sondern eher hart und giftig geworden.

Und sie nahm im Schlussdrittel ein weiteres Mal eine Wende, die ein weiteres Mal Oldie Wally Schreiber mit seinem Tor aus Nahdistanz bereits nach 40 Sekunden einleitete. Danach schwang sich Ian McNeil zum Hauptdarsteller auf: Erst setzte er die Scheibe nach Super-Alleingang unhaltbar gegen EVR-Torwart Mark Cavallin in den Winkel (50.), dann traf er auch nach in Regensburger Unterzahl zur 4:2-Entscheidung und einem verdienten Erfolg der Gastgeber (56.).

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