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Samstag, 29. April 2017 13° 2

Penaltykiller Cavallin sichertEisbären wichtigen Erfolg

4:3-Sieg n.P. gegen die Lausitzer Füchse / Zerfahrene Partie

Harte Attacken an der Bande Foto: Büttner

Von Dieter Krelle, MZ

REGENSBURG. Nach fünf Niederlagen am Stück gegen die Lausitzer Füchse mussten die Eisbären-Anhänger unter den 2640 Zuschauern in der Donau-Arena erneut zittern. 3:3 (1:2, 1:0, 1:1) stand es am Ende der Partie mit insgesamt 118 (45:73) Strafminuten, die vor allem vom kämpferischen Element lebte. Im Penaltyschießen traf allein Sven Gerike zum 4:3, während Mark Cavallin alle Penalties hielt und dem EVR eine gute Ausgangsposition fürs Spiel in Kaufbeuren verschaffte.

Wie zu befürchten war, führte im ersten Drittel wieder einmal Schiedsrichter Peter Bertl (Forst) die Regie in einer von Beginn an völlig zerhackten Partie. Höhepunkt die unberechtigte Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Eisbären-Kapitän Martin Ancicka (12:51). Bertl fiel auf die Schwalbe des ständig provozierenden Martin Sekera herein, als er mit dem EVR-Verteidiger aneinander geriet, nachdem der Stürmer in Füchse-Überzahl Eisbären-Goalie Mark Cavallin voll auf die Maske getroffen hatte. Bitter für die Hausherren, dass damit die durch Christoph Höhenleitner (12.) erkämpfte Führung schnell weg war. Wie schon in Weißwasser schlugen die Füchse durch Pohling (14.) und Gagnon (15.) eiskalt zu, als Marina Bazany nach einem ungeahndeten Stockstich auf dem Eis lag.

Wohl geplagt vom schlechten Gewissen ging Bertl mit den Füchsen im zweiten Drittel übertrieben zu Werk. Das Strafzeitenverhältnis von 8:1 erhielt die pikante Note durch die zwei Minuten für Sekera nach einer seiner vielen Schwalben. Dem Eisbären-Spiel aber fehlte in ständiger Überzahl bis zur 30. Minute die ordnende Hand, zudem konnten selbst bei 90 Sekunden 5-3 nur zwei Chancen für Shawn Heaphy und Sven Gerike herausgespielt werden.

Die Füchse imponierten hier mit Klasse-Unterzahlspiel vor dem reaktionsschnellen Ronny Glaser. Als einmal Gleichzahl auf den Eis herrschte, hatten Kulabuchov, Kempf und Gagnon Chancen vor Cavallin. Und danach ließ Daniel Menge nach tollem Heaphy-Zuspiel die Chance zum ersten Saisontor (35.) aus, ehe die Eisbären-Fans doch jubeln durfte. Peter Gulda (36:55) traf nach einem Füchse-Fehler zum 2:2. Auch im letzten Durchgang blieben die Lausitzer ständig in Unterzahl. Die dritte 5-3-Chance nutzte Jason Miller (44:02) zur 3:2-Führung. Den zu verteidigen, gelang aber nicht. Nachdem Pohling (53:50) den Ausgleich auf dem Schläger hatte, verpassten Woolf und Miller die Entscheidung. Und Kreitl (56:42) schlug zum 3:3 zu.

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