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Eishockey

Altbekannt und doch wie neu beim EVR

Nach „ein bisschen Überlegung“ bleibt Lukas Heger in Regensburg. Auf ein Duell freut er sich schon ganz besonders.
Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

Ein „junger Wilder“ geht in sein fünftes EVR-Jahr: Lukas Heger Foto: Nickl

Regensburg.Auch wenn Lukas Heger in seine fünfte Saison beim EV Regensburg gehen wird: Der 22-Jährige mit der Rückennummer 24 ist so etwas wie ein Neuzugang beim Eishockey-Oberligisten. Fünf Startspiele im Oktober (mit fünf Toren), lange verletzt; neun Spiele nach dem Comeback im Januar, wieder verletzt; Rückkehr in den Playoffs gegen Sonthofen, Ende der Saison für Heger und Co.: Unrhythmischer kann ein Jahr kaum verlaufen. „Wenn ich mal gespielt habe, war’s ganz gut“, sagt Lukas Heger.

Hier finden Sie einen Überblick über den aktuellen Eisbären-Kader.

Der gebürtige Schongauer, der 2013 vom EV Füssen nach Regensburg kam, gehörte beim EVR zur ersten Generation des Stroms „junger Wilder“: Nachrücker aus der klubeigenen DNL-Nachwuchsmannschaft. Auch einen Umbruch wie den laufenden kennt Heger schon. „Das war damals eine ganz andere Situation, weil wir gerade so nicht abgestiegen waren. Jetzt haben wir vor der vergangenen Saison zwei Superjahre gespielt. Schade, dass so viele, die jahrelang da waren, nicht mehr da sind. Aber manchmal muss es so sein. Ein paar Neue wie Yannik Baier oder Benjamin Kronawitter kenne ich noch aus Füssen. Das sind gute Jungs, da kann etwas entstehen.“

Mit 157 Spielen (33 Tore, 76 Vorlagen) in der ersten Mannschaft ist Heger gereift. „Den einen oder anderen Rat kann ich geben. Aber so weit wie bei einem Stähle, Flache oder Trew, die so viele Jahre auf höherem Niveau gespielt haben, ist es nicht.“ Helfen kann Lukas Heger auch seinem drei Jahre jüngeren Bruder Thomas („Wir sind ziemlich ähnliche Spielertypen“), der in Peiting im Seniorenlager angekommen ist. „Auf die Duelle freue ich mich schon“, sagt Lukas Heger.

Für sich hat Lukas Heger ein Profi-Dasein nicht ganz abgeschrieben. „Weder Studium noch Eishockey überwiegen momentan“, sagt Heger, der nun im zweiten Semester erneuerbare Energietechnik in Regensburg studiert. „Solange es nicht so ist, dass ein Angebot kommt, bei dem ich davon leben kann, muss ich schauen, dass ich eine berufliche Absicherung kriege.“

Auch das Testspiel-Programm der Eisbären steht. Sie finden es hier.

Ein Hochschul-Wechsel wäre möglich, ist aber aufwendig. Heger hatte über Alternativen zum EVR auch nachgedacht. „Ein bisschen überlegt habe ich schon. Letztlich war es aber kein großes Thema.“ Das große Thema ist ab sofort ein anderes: Gesund und erfolgreich durch die Saison kommen.

Alle Nachrichten rund um die Eisbären des EV Regensburg finden Sie hier.

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