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Montag, 18. Dezember 2017 5

Eishockey

Derby-Niederlage und Eisbären-Wirbel

Die Regensburger rutschen nach dem 4:5 in Landshut auf Platz sechs ab. Liebergesell ist wohl nicht mehr Geschäftsführer.
Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

Max Forster behielt gegen seinen Ex-Verein Regensburg (im Bild Yannik Baier/links) im Derby mit Landshut die Oberhand. Foto: Georg Gerleigner

Landshut.Das Derby mit 4:5 (1:1, 1:3, 2:1) verloren und Wirbel in der GmbH: Bei den Eisbären Regensburg ist nach der Niederlage in Landshut einiges geboten. Der Eishockey-Oberligist ist in der Tabelle damit nicht nur auf Platz sechs abgerutscht, im Umfeld sorgen auch bislang noch unbestätigte Gerüchte um einen neuen GmbH-Geschäftsführer, der Stefan Liebergesell ersetzen soll, für Aufregung.

Drei Teams mit 30 Punkten in der Tabelle: Zwei davon sind Landshut und Regensburg, Punkte aus solchen Duellen sind folglich besonders gewichtig. Bisher hatte jedes Team jeweils sein Auswärts-Gastspiel gewonnen. Folglich keimte unter den Regensburgern der 2978 Zuschauer natürlich sofort Hoffnung auf, als Nikola Gajovsky Landshuts Keeper Max Englbrecht nach 12:15 Minuten in Führung brachte. Der Liga-Topskorer spielte diesmal nicht nur mit seinem gewohnten Partner Arnoldas Bosas, sondern auch mit Youngster Jakub Felsoci, der den Platz des gesperrten Benjamin Kronawitter schon im Freitags-Heimspiel gegen Memmingen (7:1) nach dessen Spieldauerstrafe eingenommen hatte.

Ansonsten hatte Trainer Beppi Heiß beim DEL-2-Partner in Bayreuth wieder erfolgreich Unterstützung anfordern können: Felix Linden verteidigte zum zweiten Mal im Eisbären-Trikot und ersetzte an der Seite von Kevin Schmitt dessen kranken Standard-Partner Tomas Gulda. Allerdings hielt die Führung nur 21 Sekunden, dann glich Devon Krogh auch schon wieder aus.

Liebergesell fehlte im Stadion

Das gleiche Spielchen wiederholte sich im zweiten Abschnitt erneut. Gewonnenes Bully, Pass, Tor: Nach nur 26 Sekunden hatte Jason Pinizzotto für einen Blitzstart gesorgt. Diesmal hielt die Eisbären-Führung immerhin 4:32 Minuten, ehe Max Forster das 2:2 gelang (25.). Und als David Felsoci die Strafbank drückte, brauchte Landshut 64 Sekunden des Überzahlspiels, um durch das zehnte Saisontor von Regensburgs Ex-Kapitän Billy Trew das erste Mal in Führung zu gehen. Die baute Marco Sedlar aus – fünf Sekunden vor der zweiten Drittelpause zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Regensburger! Und als Christopher Schadewaldt nach 145 Sekunden des Schlussabschnitts ein fünftes Landshuter Tor drauflegte, schien schon alles klar. Als Luca Zitterbart mit dem Schläger David Felsoci im Gesicht traf und sich dafür eine Spieldauerstrafe einhandelte, nutzte Nikola Gajovsky die fünfminütige Überzahl zum 3:5-Anschlusstreffer. Yannik Baiers 4:5 machte die Angelegenheit noch einmal noch spannender (57.), aber es reichte nicht mehr.

Für Gesprächsstoff ist in den nächsten Tagen auch neben dem Eis gesorgt. Seit dem Wochenende kursieren im Umfeld der Eisbären Gerüchte um größere Veränderungen in der Eisbären-GmbH. Der erst im April als Nachfolger des damaligen Alleingesellschafters Ivo Stellmann-Zidek installierte Geschäftsführer Stefan Liebergesell soll nicht mehr im Amt sein. Der 24-Jährige war weder am Freitag zuhause gegen Memmingen noch in Landshut im Stadion und soll sich bereits von der Mannschaft verabschiedet haben. Ebenfalls Teil der Gerüchte ist, dass am Montag eine Pressemitteilung für Aufklärung sorgen soll.

Alle Nachrichten rund um die Eisbären des EV Regensburg finden Sie hier.

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