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Eisbären
Montag, 23. Oktober 2017 5

Eishockey

Eisbären drehen Spiel in Waldkraiburg

Aus einem 1:3 nach dem ersten Drittel macht das Team von Trainer Beppi Heiß am Ende noch ein souveränes 7:3.
Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

Diesmal war Waldkraiburg am Ende am Boden und die Eisbären bejubelten drei Punkte. Foto: Nickl

Regensburg.Es gibt Gegner, die liegen einem irgendwie nicht. Ein Drittel lang schien es, als wäre der EHC Waldkraiburg für den EV Regensburg auch weiterhin so ein Gegner. Wie schon in der Vorbereitung machten die Löwen den Eisbären das Leben nicht nur schwer, sondern führten sogar mit zwei Toren Vorsprung. Am Ende aber stand mit dem 7:3 (1:3, 4:0, 2:0) ein letztlich eben doch souveräner Regensburger Erfolg vor 848 Zuschauern. Nach dem 1:4 zuhause am Freitag im Spitzenspiel gegen Zweitliga-Absteiger Starbulls Rosenheim war das erste Null-Punkte-Wochenende vermieden. Am Freitag (20 Uhr) geht es mit einem neuerlichen Derby gegen Landshut in der Donau-Arena weiter.

„Uns erwartet am Sonntag ein schweres Spiel“, hatte Beppi Heiß schon am Freitagabend gewusst – und im Vorfeld nach dem 0:3 im Testspiel an gleicher Stelle geglaubt, dass „wir wissen, wie wir spielen müssen“. Doch zunächst fügte sich wieder alles in die falsche Richtung für die Eisbären. Der erste Angriff brachte den Gastgebern nach nur 20 Sekunden auch gleich das Führungstor durch Ken Neil. Und nur 150 Sekunden später vollendete der ehemalige Regensburger Max Kaltenhauser auch noch einen Konter zum 2:0. Das nannte sich Fehlstart – auch für Jakub Urbisch, der für Peter Holmgren im Tor stand, aber an den Toren keine Schuld trug.

Am leeren Tor vorbei

Als Jason Pinizzotto einen Traumpass auf Benjamin Kronawitter spielte, den dieser zum Anschlusstor nutzte (5.), schien der Weg zurück ins Spiel geebnet. Fortan spielte nur noch eine Mannschaft – die Eisbären. Doch es mangelte an der Chancenverwertung und an der nötigen Portion Glück: Arnoldas Bosas fuhr einen Alleingang ohne Abschluss-Erfolg und traf in der 42-sekündigen Zwei-Mann-Überzahl auch noch den Pfosten (12.). Dazu erwies sich auch Korbinian Sertl wie schon im Vorbereitungsspiel wenigstens anfangs als Eisbären-Schreck und parierte in dieser Phase mehrfach glänzend.

Zu allem Überfluss traf Franz Mangold auch noch das leere Tor nicht (16.). Und so setzte Waldkraiburg sogar noch eins drauf. Christof Hradek traf, als Yannik Baier auf der Strafbank saß (18.). Trainer Beppi Heiß reagierte, brachte Holmgren für Urbisch zu Beginn des zweiten Abschnitts und bekam durch Pinizzottos 2:3-Anschlusstreffer in Überzahl nach 41 Sekunden schnell neue Hoffnung.

Als dann Verteidiger Kevin Schmitt, der in den vergangenen drei Spielzeiten in 156 Spielen gerade sechs Tore erzielt hatte, von der blauen Linie mal wieder ins Tor traf (27.), schien die Rechnung aufzugehen.

Arnoldas Bosas (32.), der obendrein auch noch die Latte traf (34.) und aus einem halben Meter Entfernung über das Tor schoss, sowie Pinizzotto, der geistesgegenwärtig einen Schuss ins Tor des jetzt nicht mehr so überzeugenden Sertl abfälschte, machten die Wende und das 4:0-Drittel endgültig perfekt. „Mehr Körperspiel, geradliniger und schneller im Abschluss“, erklärte GmbH-Geschäftsführer Stefan Liebergesell den großen Unterschied zum ersten Durchgang, der sich auch in 10:3 Torschüssen für Regensburg ausdrückte. „Wir brauchen noch ein sechstes Tor.“

Dreierpack für Arnoldas Bosas

Und das lieferte Bosas prompt nach knapp fünf Minuten im Schlussdrittel im zweiten Versuch, nachdem Sturmkollege Nikola Gajovsky die Latte getroffen hatte. Und der Litauer setzte mit seinem dritten Tagestreffer in der 56. Minute schließlich auch den Schlusspunkt. Und in der Endphase hatten die Regensburger auch das anfänglich fehlende Glück auf ihrer Seite, als die Hausherren zwischen der 57. und 59. Minute drei Pfostenschüsse zu verzeichnen hatten.

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