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Freitag, 19. Januar 2018 3

Sport

EVR-Fans fahren im Sonderzug

150 Anhänger haben die Chance auf Tickets zum Spiel am 23. Dezember in Weiden. Der EV Regensburg rechnet mit einen Ansturm auf die Karten.
Von Tobias Brunner, MZ

Michael Rieger (links), Pressesprecher der Agilis, und EVR-Stadionsprecher Claus Pirkenseer präsentieren ein Miniatur-Modell des Sonderzugs.Foto: Brunner

Regensburg.Wenn sich der Eishockeyverein Regensburg am 23. Dezember zu seinem Auswärtsspiel nach Weiden aufmacht, wird es für einige Fans ein besonderes Schmankerl geben: 150 der EVR-Anhänger können mit einem Sonderzug der Agilis reisen. Wer zu den Glücklichen zählt, wird am Ende wohl das Los entscheiden. Denn die Verantwortlichen des EVR erwarten rund 500 eigene Fans zum Spiel in Weiden und einen großen Ansturm auf die Tickets. Eine Karte wird 33 Euro kosten. Im Preis enthalten sind zwei Zugfahrten, der Bustransfer zum Stadion und zurück, die Eintrittskarte sowie ein EVR-Schal, der nur 150 Mal aufgelegt wird.

Wer am 23. Dezember mitfahren möchte, konnte sich beim Fan-Stammtisch am Montagabend anmelden. Auch in den nächsten zwei bis drei Wochen ist die Anmeldung ohne Weiteres noch bei der EVR-Geschäftsstelle möglich. Per E-Mail werden die Ausgelosten dann benachrichtigt; sie können ihre Karte ab dem 11. Dezember abholen. Der Zug wird voraussichtlich um 15.25 Uhr in Regensburg starten und auch in Schwandorf halten. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr angesetzt.

Es ist der erste Sonderzug des EVR seit etwa neun Jahren – ganz genau mag das auch beim Verein niemand mehr zu sagen. Gerade deshalb aber wolle man den Fans wieder etwas bieten. Bereits vor einer Woche hatten sich einige EVR-Anhänger im Internet kritisch nach der Anzahl der Plätze im Zug erkundigt. Und auch beim Fan-Stammtisch murrte mancher Eishockey-Freund über die limitierte Ticketzahl.

„Wir möchten klein anfangen“, erklärte Stadionsprecher Claus Pirkenseer, der den Zug mit drei Vereinskollegen organisiert. Sei die Nachfrage groß genug, könne die Kartenanzahl durchaus 2013 verdoppelt werden. „Es ist besser so, als 500 Plätze zu haben, von denen die Hälfte leer bleibt.“ Freilich gehe es dabei auch um die Kosten. Denn bei der aktuellen Planung muss sich der Verein finanziell nicht beteiligen. Alle Ausgaben werden allein durch den Kartenpreis gedeckt.

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