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Eishockey

EVR: Vogel will es wieder besser machen

Der Verteidiger war einst der Aufsteiger der Saison und sucht in der neuen Saison den Weg zurück zu alter Stärke.
Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

Regensburg.Er ist einer der Regensburger Eishockeyspieler, die den allerbesten Grund von allen haben, die alte Saison vergessen zu machen – und er hat sie selbst inzwischen auch abgehakt: „Für mich ist das mental auch aufgearbeitet. Ich schaue nur noch nach vorne.“ Jetzt ist nämlich offiziell, dass Philipp Vogel auch in den neuen Eisbären-Tagen Teil des EV Regensburg bleibt und weiterhin mit der Rückennummer 44 auflaufen wird. Der 2014 aus Weißwasser ins DNL-Team nach Regensburg gekommene gebürtige Chemnitzer ist froh, „dass es geklappt hat. Alles andere wäre schade gewesen.“ Zumal der immer noch erst 19-Jährige mit seinen 102 EVR-Pflichtspielen, der Stadt, Umfeld und Verein lobt, ja in Regensburg auch studiert: Psychologie im zweiten Semester.

Philipp Vogel hatte 2016/17 einiges wegzustecken: Es lief nicht, die 40 Spiele brachten den Verteidiger längst nicht dahin, wo er vor der Spielzeit so gerne hatte hin wollen. Der Youngster, der mit nur 16 Jahren debütierte, in den Playoffs 2014/15 im ersten Jahr von Doug Irwin hochgelobt wurde und auch in der Folgesaison noch als die große Entdeckung gefeiert geworden war, wurde vom selben Trainer in der Endphase der vergangenen Saison aussortiert und zurück in den Nachwuchs geschickt. Genau diesen Eindruck will Philipp Vogel unter dem neuen Trainer Beppi Heiß wieder korrigieren: „Das ist mein Ansporn. Ich werde alles machen, dass es heuer besser läuft und ich wieder dahin komme, wo ich vorletzte Saison aufgehört habe.“

So sieht der aktuelle Kader des EV Regensburg aus.

Vogel selbst hatte sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. „Ich hatte mich schon relativ unter Druck gesetzt. Aber klar, mein Ziel ist immer noch, Profi zu werden“, sagt er. „Ich werde solange es geht, mit Studium und Eishockey zweigleisig fahren. Aber es geht nur in kleinen Schritten. Die kommende Saison wird für mich sehr ausschlaggebend. Ich werde hart arbeiten – denn über diesen Weg komme ich immer.“ Ein persönliches Ziel gibt es dazu. „Ich hoffe, dass ich mich in der U-20-Nationalmannschaft zeigen kann.“ Eine Einladung zum Sommerlehrgang hat Vogel bereits.

Der Wandel im Eisbären-Kader, in dem in der Verteidigung nur noch die Bekanntgabe einer DEL-2-erfahrenen tragenden Säule fehlt, bedeutet auch für Philipp Vogel Abschied von gewohnten Mitspielern der vergangenen zwei Jahre zu nehmen. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison. So, wie die Mannschaft zusammengestellt haben wir viel Charakter im Team – und spielerische Qualität sowieso.“ Philipp Vogel will möglichst viel dazu beitragen.

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