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Donnerstag, 30. Juni 2016 27° 8

Eishockey

Rasse und Klasse beim EVR-Sieg

Regensburger feiern den 24. Sieg in Serie. Den vorzeitigen Hauptrunden-Titel verhindert aber Bayreuth in Landshut.

Daniel Stiefenhofer (im weißen Trikot) und der EVR waren in Deggendorf gefordert. Foto: Rappel

Deggendorf.Die Meisterfeier des EV Regensburg vertagte der EHC Bayreuth mit seinem 3:2-Penaltysieg in Landshut, doch die unheimliche Erfolgsserie der Schützlinge von Doug Irwin in der Eishockey-Oberliga Süd hielt auch in Deggendorf. In einer hochklassigen Partie mit zwei überragenden Torhütern setzte sich der Spitzenreiter am Sonntagabend hauchdünn mit 2:0 (0:0. 1:0, 1:0) durch. Nikola Gajovsky (25.) und Billy Trew mit seinem Treffer ins verlassene DSC-Tor trafen für die Regensburger zum 24.Sieg in Serie. Vor dem Hauptrunden-Titel aber steht nun die Sonntags-Partie bei den Tölzer Löwen. Das ist die Mannschaft, die den Oberpfälzern in der Oberliga zuletzt einen Punkt abknüpfen konnte.

Gastgeber mit vielen Ausfällen

Die Hausherren mussten im Ostbayernderby der Eishockey-Oberliga Süd auf Goalie Sandro Agricola, den gesperrten Benjamin Frank, Silvester Radlsbeck und Topverteidiger Andreas Gawlik verzichten, während beim von 650 erwartungsfrohen Fans unterstützten Spitzenreiter aus Regensburg, der am Freitagabend den ERC Sonthofen mit 4:2 nach Hause geschickt hatte, lediglich der verletzte Michael Welter fehlte. Für 400 Punktspieleinsätze in Serie ehrten die Deggendorfer vor Spielbeginn Verteidiger-Ikone Nico Wolfgramm.

Starker Youngster im DSV-Tor

Der stand auch auf dem Eis, als die DSC-Youngster Daniel Filimonow die erste Bewährungsprobe gegen Peter Flache souverän bestand. Und der Deggendorfer Goalie bewährte sich auch in 45 Sekunden doppelter Unterzahl bei einigen Gewaltschüssen der Oberpfälzer, die zwar ihre spielerische Dominanz bestätigten, im Abschluss aber nicht konsequent genug waren. Das schaffte auch Entlastung für die geschickt verteidigenden Hausherren, die ab und an gefährliche Konter-Nadelstiche setzten und mit ihrem Anhang das torlose erste Drittel wie einen Erfolg feierten.

DSC-Goalie Filimonow bewährte sich auch zu Beginn des zweiten Drittels zweimal gegen Nikola Gajovsky, der aber nach 24:42 Minuten im dritten hochwertigen Anlauf das längst fällige 1:0 für den Oberliga-Primus markierte.

Danach aber stand EVR-Zerberus Thomas Ower nach einer wahren Strafzeitenflut gegen den Gast unter Dauerbeschuss. Auslöser des Aufbäumens der Hausherren war ein von Schiedsrichter Sikorschi nicht gegebener Penalty für Robin Slanina, der sich für die DSC-Mannschaft und ihren Anhang richtig stimulierend auswirkte. Von da an hatte das Ostbayern-Derby wirklich Rasse und Klasse, wogte hin und her.

Ihre Fähigkeiten im Penaltykilling bewies die EVR-Crew auch zu Beginn und am Ende des ereignisreichen Schlussdrittels in Deggendorf, in dem EVR-Stürmer Billy Trew (59:03) mit seinem Treffer ins leere Tor den Sack endgültig zuschnürte. Der kompakte Auftritt des EVR wurde mit dem ersten Shutout für Regensburgs Thomas Ower belohnt.

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten zum EV Regensburg.

Und hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen:

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