mz_logo

Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Montag, 11. Dezember 2017 11

Eishockey

Dezimierte Tiger sind nicht zu stoppen

Nach den Wochenendsiegen hat Nürnberg seine Spitzenposition gefestigt – jetzt heißt es: Schnell wieder vollzählig werden.
Von Thorsten Drenkard

War in beiden Partien des Wochenendes eine zuverlässige Bank: Tiger-Torwart Niklas Treutle. Fotos: Eibner

Nürnberg.Die drei Patricks (Reimer, Köppchen, Buzas) fehlten verletzt und auch Yasin Ehliz sowie Colten Teubert schnürten an diesem DEL-Wochenende nicht ihre Schlittschuhe für die Thomas Sabo Ice Tigers.

Das machte am Ende aber auch nichts, zumindest wenn man nur auf die nackten Ergebnisse blickt: Diese weisen einen 4:1-Sieg bei den Grizzlys in Wolfsburg am Sonntag sowie einen 3:2-Erfolg am Freitagabend zu Hause gegen die Krefeld Pinguine aus – macht sechs Punkte aus zwei Spielen, womit die personell angeschlagenen Franken ihren Spitzenplatz in der DEL-Tabelle eindrucksvoll gefestigt haben.

Die Titelträume der Tiger endeten

In Wolfsburg, dort, wo im Frühjahr wieder einmal so schmerzhaft die Titelhoffnungen der Ice Tigers vorzeit in den Playoffs endeten, vertraute Nürnbergs Trainer Rob Wilson abermals auf den seit Wochen bärenstarken Niklas Treutle im Tor.

Auch gegen die Grizzlys zeigte Treutle eine tadellose Leistung – sorgte aber auch für Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers, denn im Schlussdrittel hatte der Keeper offenbar mit Rückenproblemen zu kämpfen. In der Schlussphase dehnte sich Treutle immer wieder während der Spielunterbrechungen, blieb aber bis zur Schlusssirene im Kasten.

Die Defensive hielt stand

Als nach 60 Minuten die rassige Partie beendet war, hatten die Tiger einen keinesfalls unverdienten 4:1-Sieg in Wolfsburg eingefahren. Die Defensive der Nürnberg hielt den Angriffsbemühungen der Gastgeber wiederholt stand, während die Nürnberger Offensivkräfte vorne für die notwendigen Tore sorgten.

Den Anfang machte Dane Fox, der nach Vorlage des durchgestarteten Brendan Segal im Nachschuss die Führung erzielte (10.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Kris Foucault (13.) beantworte Leo Pföderl fast im Gegenzug mit der abermaligen Tiger-Führung (14.). Für die beiden weiteren Tiger-Tore zeichneten die Routiniers mit NHL-Erfahrung verantwortlich: Beim 3:1 hob David Steckel den Puck gekonnt per Rückhand unter die Latte (21.), das 4:1 gehörte Steven Reinprecht, der mit einem Schuss aus der neutralen Zone ins mittlerweile verwaiste Wolfsburger Tor den Endstand herstellte (60.).

Gut lachen hatten die Tiger-Spieler an diesem Wochenende.

Bereits im Heimspiel am Freitagabend hielt die dezimierte Tiger-Meute gegen die gastierenden Pinguine aus Krefeld entschlossen zusammen. Leidenschaftlich erarbeiteten sich die Nürnberger den 3:2-Erfolg gegen unangenehme Pinguine – vor allem auch, weil Niklas Treutle abermals eine rundum beachtliche Leistung ablieferte. Für die Tore sorgte er Keeper freilich nicht, dafür waren Phil Dupuis (6.), Leo Pföderl (38.) sowie Brendan Segal (52.).

Bis zum Heimspiel am kommenden Freitag gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr) hoffen die Tiger auf eine weniger angespannte Personallage.

Auch eine Neuverpflichtung ist nicht ausgeschlossen, oder wie sagte Sportdirektor Martin Jiranek neulich: „Wir schauen uns immer auf dem Markt nach Spielen um, die uns weiterhelfen.“

Die, die aktuell da sind und auf dem Eis stehen, machen ihre Sache momentan ausgesprochen gut.

Weitere Sportmeldungen aus der Region finden Sie hier.

Alles rund um die Ice Tigers können Sie hier nachlesen.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht