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Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Montag, 11. Dezember 2017 11

Eishockey

Die Ice Tigers sind im Dauerstress

Am Sonntag steht gegen München das fünfte Ligaspiel in zehn Tagen für den Tabellenführer aus Nürnberg an.
Von Daniel Frasch

Patrick Reimer und die Ice Tigers sind aktuell Erster. Foto: Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Fünf Spiele in zehn Tagen - was in anderen Sportarten unvorstellbar ist, gehört für Eishockeyspieler zum Alltag: Gerade einmal 48 Stunden nach dem Sieg in Krefeld (2:1 n.P.) waren die Ice Tigers Donnerstagabend bereits wieder gefordert. Vor 4185 Zuschauern kam es zum oberbayerisch-mittelfränkischen Kräftemessen mit dem ERC Ingolstadt (4:2).

Die Franken starteten furios und gingen bereits nach zweieinhalb Minuten durch den Treffer von David Steckel in Führung. Diese baute Dane Fox nur zwei Minuten später mit einem fulminanten Handgelenkschuss in den Winkel aus.

Der 24-Jährige, der im Sommer aus der unterklassigen East Coast Hockey League nach Franken wechselte, spielt bislang eine hervorragende Saison. Mit zehn Treffern und acht Vorlagen belegt Fox in der internen Scorer-Wertung gar Rang zwei. Die starken Leistungen des kanadischen Heißsporns blieben auch anderen Top-Teams der DEL nicht verborgen, Sportdirektor Martin Jiranek wird alles daran setzen, den bis 2018 laufenden Vertrag von Fox zu verlängern.

Ausgleich in kurzer Zeit kassiert

Doch wie bereits in der Partie in Ingolstadt Anfang Oktober stellten die Tigers plötzlich ihre Offensivbemühungen weitestgehend ein und holten die Gäste durch ihr passives Auftreten zurück ins Spiel – die Konsequenz: Binnen 75 Sekunden glichen die Panther zum zwischenzeitlichen 2:2 aus.

„Ich war im ersten Drittel nicht sehr glücklich mit den Scheibenverlusten im Angriff. Wir wollten ab dem zweiten Abschnitt kompakter stehen, das ist uns dann auch gelungen“, zeigte sich Tigers-Trainer Rob Wilson unzufrieden mit dem teils fahrigen Scheibenverlusten seiner Mannschaft.

Dass es am Ende trotzdem zum vierten Sieg in Folge reichte, lag an den Routiniers John Mitchell (32) und Steven Reinprecht (41). Doch die spielerische Leichtigkeit, welche die Franken zu Beginn der Saison auszeichnete, kam zuletzt nur selten zum Vorschein.

Insbesondere die Reihe um Kapitän Patrick Reimer, Steven Reinprecht und Yasin Ehliz läuft ihrer Form aus den vergangenen Jahren hinterher. Dass die Franken nach 24 Spielen trotzdem an der Tabellenspitze stehen, liegt an der neuen Tiefe des Kaders.

Das Team der Ice Tigers der Saison 2017/18 in einer Bildergalerie:

Das Team der Ice Tigers 2017/18

Anders als in den Spielzeiten zuvor verfügt Wilson über drei gleichstarke Angriffsreihen, die Last des Toreschießens verteilt sich nun auf mehrere Schultern. Nach den Duellen mit Teams aus dem Tabellenkeller (Straubing, Krefeld und Ingolstadt) müssen die Franken am Sonntag (16.30 Uhr) gegen München ran – es wird das fünfte Spiel innerhalb zehn Tagen sein.

Das erste Aufeinandertreffen entschieden die Tigers mit 2:1 nach Verlängerung für sich. Gegen den direkten Tabellennachbarn soll dann auch Angreifer Leo Pföderl, den Wilson gegen Ingolstadt noch schonte, zurückkehren. Ein weiterer Torjäger kann im Duell mit den Landeshauptstädtern nicht schaden.

Hier sehen Sie die Pressekonferenz mit den Trainern nach dem Ice Tigers-Spiel gegen Ingolstadt:

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