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Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Montag, 11. Dezember 2017 7

Eishockey

Für die Ice Tigers beginnt die Reisezeit

Der Nürnberger DEL-Klub muss in den nächsten sieben Tagen rund 2000 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen zurücklegen.
Von Daniel Frasch

Leon Pföderl besorgte den Siegtreffer.Foto: Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Zwei Wochen lang waren die Nürnberg Ice Tigers die Mannschaft der Stunde in der DEL, kein anderes Team kam besser aus der Länderspielpause und konnte mehr Siege einfahren. Doch die Siegesserie wurde jäh unterbrochen: Erst setzte es eine herbe 0:4-Klatsche in Iserlohn, dann folgte die bittere 4:5-Pleite vor den eigenen Fans vergangenen Freitag gegen Schwenningen.

Den Negativlauf, der zumindest drohte, stoppten die Franken mit einem 3:2-Sieg am Sonntagabend in Augsburg. Und das, obwohl nach den ersten 20 Minuten sehr vieles gegen die Mannschaft von Trainer Rob Wilson sprach.

Pomadig gestartet

Zu pomadig startete Nürnberg in die Partie, zu überlegen und druckvoll agierten die Hausherren. Einzig Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle erreichte von Beginn an Betriebstemperatur und hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. Seine Vorderleute dankten es ihm und zogen das Tempo mit Beginn des zweiten Drittels deutlich an. Die Panther hingegen hatten ihr Pulver bereits verschossen.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch die Treffer von Milan Jurcina und Dane Fox war es schließlich Angreifer Leo Pföderl, der mit seinem zehnten Saisontor den 3:2-Erfolg besorgte. „Wir mussten ohne unsere zwei wichtigen Mittelstürmer antreten. Wir mussten alles geben und haben uns durchgekämpft“, zeigte sich Ice Tigers-Trainer Rob Wilson erleichtert ob der drei Punkte, die gleichzeitig die erfolgreiche Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes bedeutete.

„Wir mussten alles geben und haben uns durchgekämpft.“

Ice Tigers-Coach Rob Wilson

Bully-Spezialist David Steckel fehlte aufgrund einer Beinverletzung, Routinier Steven Reinprecht musste wegen muskulärer Probleme im Rücken verzichten. Wann die beiden Center zurückkehren werden, ist derzeit noch offen.

Fest steht hingegen, dass die Franken in den kommenden Tagen sehr viel Zeit im Mannschaftsbus verbringen werden. Freitagabend sind Patrick Reimer und Co. erst in Wolfsburg (19.30 Uhr) gefordert, ehe sie zwei Tage später (Sonntag, 16.30 Uhr) in Köln antreten müssen.

Hier finden sie eine Zwischenbilanz der Saison der Ice Tigers.

Den Abschluss der ungewöhnlich langen Auswärtstour von vier Partien in Folge stellt die Begegnung bei den Straubing Tigers dar. Innerhalb von sieben Tagen spulen die Franken rund 2000 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen ab – keine leichte Aufgabe, selbst für erprobte Busreisende, wie es Profisportler sind.

Ein Gutes hat der Roadtrip aber auch: Während die Franken das heimstärkste Team der Liga sind und dabei im Schnitt 2,3 Punkte pro Partie einheimsen, liegt die Auswärtsbilanz bei 1,7 Zählern. Damit ist Nürnberg zwar noch immer die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga, dennoch kann und soll die Bilanz in kommenden drei Partien aufgehübscht werden.

Denn die Konkurrenz schläft nicht, wie das Beispiel der Eisbären Berlin beweist. Acht der vergangenen neun Spiele gewann der Hauptstadtklub und steht nun dort, wo am Ende der Hauptrunde auch die Nürnberger stehen wollen – an der Tabellenspitze.

Hier geht es zu den Halbjahres-Zeugnissen der Ice Tigers-Spieler:

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