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Freitag, 15. Dezember 2017 3

Eishockey

Ice Tigers feiern Sieg am Family Day

Der Tabellenführer aus Nürnberg machte es im Heimspiel gegen das Ligaschlusslicht aus Straubing aber besonders spannend.
Von Daniel Frasch

Philippe Dupuis (schwarz) im Zweikampf Foto: Hahn/Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Bunt und schrill ging es zu am Sonntagnachmittag rund um den Nürnberger Kurt-Leucht-Weg.

Was bisweilen an die Einschulung neuer Abc-Schützen erinnerte, war von den Ice Tigers genau so erwünscht. Gegen die Straubing Tigers luden die Franken zum traditionellen Family-Day ein. Ein neues Publikumsfeld erschließen und potenzielle, kommende Puckjäger für den schnellsten Mannschaftssport der Welt begeistern, lautete das Motto.

Zwei Leistungsträger fehlten

Im Duell mit dem Tabellenletzten musste Trainer Rob Wilson auf zwei Leistungsträger verzichten: Leo Pföderl musste aufgrund seiner im Deutschland-Cup erlittenen Rückenverletzung erneut passen. Routinier Steven Reinprecht zwang ein Magen-Darm-Infekt zum Zuschauen. Für den Kanadier rückte John Mitchell in die erste Angriffsreihe.

Der NHL-erfahrene Neuzugang, der vergangene Woche mit einem Dreierpack Nürnbergs Matchwinner im Spiel in Bremerhaven war, stellte erneut seine Spielmacherqualitäten unter Beweis und war der auffälligste Ice Tiger an diesem Tag.

Es dauerte bis zur 21. Spielminute, ehe die 6137 Fans in der Arena erstmals Mal jubeln durften: Einen Schlagschuss von Oliver Mebus fälschte Philippe Dupuis zum 1:0 ab. Es war bereits das elfte Saisontor des Kanadiers, der damit die interne Torjägerliste vor Dane Fox und Pföderl (je acht) anführt.

Ein Sturmlauf der Ice Tigers

Was folgte, war ein regelrechter Sturmlauf der Ice Tigers, die die Gäste minutenlang einschnürten und den zweiten Treffer mit aller Macht erzwingen wollten. Doch genau in jener fränkischen Drangphase schlug Straubing eiskalt zurück: Dylan Yeo zog von der blauen Linie ab und traf zum 1:1.

Torhüter Andreas Jenike, der erneut den Vorzug vor Niklas Treutle erhielt und seine Mannschaft mit herausragenden Paraden im Spiel hielt, war chancenlos. Plötzlich kippte die Partie zugunsten der Gäste, die drauf und dran waren, in Führung zu gehen, jedoch mehrere gute Einschussgelegenheiten ungenutzt ließen.

Der Schlussabschnitt gehörte wiederum den Hausherren, die alles nach vorne warfen. Doch die Angriffsbemühungen gerieten zu oft zu undurchdacht, zudem verteidigten die Gäste aufopferungsvoll und blieben durch Konter stets gefährlich.

Hier finden Sie ein Porträt über die Ice Tigers-Coaches Wilson/Flanagan.

Nachdem auch die fünfminütige Verlängerung torlos verlief, musste die Entscheidung im Penaltyschießen her. Weil erst John Mitchell scheiterte und anschließend Phil Dupuis vergab, sorgte Patrick Reimer für den umjubelten Siegtreffer. Der Kapitän jagte die Scheibe in den Winkel und ließ Gäste-Torwart MacIntyre keine Chance.

Damit gehen die Ice Tigers als Spitzenreiter in den 23. Spieltag, der sie am Dienstag nach Krefeld führt. Für das Highlight abseits der Eisfläche sorgten die Nürnberger Fans, die zigtausende Teddybären für den guten Zweck auf das Eis warfen. Ein wunderbarer Abschluss eines rundum gelungenen Family-Days.

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Alles rund um die Ice Tigers können Sie hier nachlesen.

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