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Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Eishockey

Ice Tigers machen einen Riesenschritt

Mit vier Punkten von den Wochenend-Spielen im Gepäck geht nun die Reise nach München. Nürnberg will in die Pre-Play-offs.
VOn Oliver Hepp

2:3 hieß es am Ende beim Spiel in Berlin.Foto: imago/contrast

Nürnberg.Mit vier Punkten aus den Spielen gegen Krefeld (6:3) und in Berlin (2:3 nach Penaltyschießen) reisen die Ice Tigers am Faschingsdienstag zu den starken Münchnern, um weiter Punkte zu sammeln – für eventuelles Play-off-Eishockey in Nürnberg Anfang März. Fünf Punkte fehlen auf Rang sechs und Iserlohn derzeit, während die Pre-Play-offs schon mit einem Sieben-Punkte-Polster auf Rang 11 (Köln) einigermaßen abgesichert zu sein scheinen.

Ganz wichtig dabei war der Erfolg gegen den direkten Kontrahenten aus Krefeld. Die Tiger verschliefen den Anfang etwas, doch mit Glück und immer mehr Können brachten sie den so wichtigen Dreier ins Ziel.

Die Länderspielpause hatte ein wenig Sand ins Getriebe der zuvor ganz gut funktionierenden Mannschaft gebracht. „Wir haben am Anfang ein bisschen Rost gezeigt und waren taktisch nicht ganz so stabil. In der zweiten Hälfte der Partie haben wir unsere Beine gefunden und taktisch wieder besser gespielt“, analysierte Trainer und Sportdirektor Martin Jiranek.

„Im letzten Drittel hatten wir das Spiel in der Hand und haben die Tür zugemacht. Es war ein heißer Kampf zwischen zwei Mannschaften, die die Playoffs erreichen wollen.“

Das galt dann auch für das Duell in der Hauptstadt bei den Eisbären. Bemerkenswert waren hier vor allem zwei Dinge. Der wiedergenesene Torhüter Jochen Reimer blieb als Back-up auf der Bank, Andreas Jenike durfte auch bei den Eisbären zwischen die Pfosten. Zudem zeigten die Tiger Moral und machten durch einen Doppelpack von Steven Reinprecht im 3. Drittel ein 0:2 wett, ehe Berlin im Shoot-out die besseren Nerven bewies und den Zusatzpunkt ergatterte.

„Das waren von meiner Mannschaft am Wochenende zwei unterschiedliche Spiele. In den ersten 35 Minuten hatten wir hier schwere Beine und Berlin hat uns unter Druck gesetzt. Dass wir zwischenzeitlich nur 0:2 hinten lagen, war deshalb viel Glück. In den letzten fünf Minuten im zweiten Drittel sind wir besser ins Spiel gekommen und sind rechtzeitig aufgewacht“, konnte Jiranek mit dem Zähler am Ende doch leben.

In München wartet gegen den Tabellenzweiten nun ein äußerst heißer Tanz, nur Siege helfen beim immer schwerer werdenden Unternehmen direkte Play-off-Quali, die vor der Saison das große Ziel war.

Zweimal gingen die Nürnberger Ice Tigers in der Spielzeit gegen München schon als Verlierer vom Eis, zuhause konnte das Team um Patrick Reimer immerhin einmal das Penaltyschießen gewinnen.

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