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Samstag, 16. Dezember 2017 10

Eishockey

Ice Tigers treffen auf alte Bekannte

Bei Nürnbergs Gegner Schwenningen ist Ex-Spieler Jürgen Rumrich Manager, in Ingolstadt steht Jochen Reimer im Kasten.
Von Daniel Frasch

Kapitän Patrick Reimer musste diese Woche etwas kürzer treten, er ist angeschlagen. Foto: Eibner

Nürnberg.Nach den zwei Niederlagen gegen Augsburg und Mannheim sind die Nürnberg Ice Tigers am Wochenende wieder doppelt gefordert. Die Tabellenführung mussten die Franken unter der Woche an den EHC Red Bull München abtreten, der gegen Mannheim gewann und damit ein Spiel mehr absolvierte als die Tiger.

Zwei Fragen drängen sich vor den Duellen gegen Schwenningen und Ingolstadt besonders auf: Schaffen es die Ice Tigers zum ersten Mal in der laufenden Saison, selbst in Führung zu gehen oder müssen sie erneut einem Rückstand hinterher laufen? Und wer wird zwischen den Pfosten stehen?

Coach Wilson hat die Torhüter-Wahl

Mit Andreas Jenike hat Trainer Rob Wilson einen erfahrenen Schlussmann in den Reihen, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der deutschen Top-Torhüter entwickelte. Wilson weiß genau, was er an ihm hat. Wie wichtig Rückkehrer Niklas Treutle in der Saison noch werden kann, hat dieser am Sonntag gegen Mannheim eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Zumindest das Momentum dürfte gegen Schwenningen auf der Seite Treutles liegen. Wilson hielt sich unter der Woche bedeckt und wollte sich nicht zur Torhüter-Position äußern. Fraglich ist am Wochenende zudem der Einsatz von Patrick Reimer.

Der Kapitän musste unter der Woche angeschlagen kürzer treten. Ob es für einen Einsatz im Heimspiel Freitagabend gegen Schwenningen (19.30 Uhr) reicht, ist fraglich. Ohnehin lief es für den 34-Jährigen in den bisherigen Saisonspielen noch nicht rund: Der DEL-Top-Spieler der Jahre 2014, 2016 und 2017 erzielte bislang noch keinen einzigen Treffer, immerhin bereitete er drei Tore vor.

Wild Wings-Manager Jürgen Rumrich spielte einst vier Jahre (2000 bis 2004) in Nürnberg. Foto: Eibner

Mit den Wild Wings ist ein Team am Freitag zu Gast (19.30 Uhr), dessen Fokus auf einer stabilen Defensive liegt. Mit 13 Gegentreffern in sechs Spielen stellen die Schwarzwälder die zweitbeste Abwehr der Liga. Macher im Hintergrund beim DEL-Gründungsmitglied ist mit Jürgen Rumrich ein alter Bekannter in Nürnberg. Zwischen 2000 und 2004 schnürte Rumrich 212 Mal die Schlittschuhe für die Franken und erzielte dabei 37 Treffer.

Sonntagabend (19 Uhr) steigt dann das bayerische Derby in Ingolstadt. Auch hierbei könnte es zu einem Wiedersehen kommen, denn im Tor der Panther steht seit dieser Saison der Ex-Nürnberger Jochen Reimer. Der 32-Jährige, der zuletzt drei Jahre lang das Tor der Franken hütete, wechselte im Sommer zu den Panthern und liefert sich dort ein enges Rennen um die Nummer eins mit Timo Pielmeier.

Jochen Reimer hütete noch in der Vorsaison das Tor in Nürnberg. Foto: Hahn/Eibner-Pressefoto

Von den bisherigen sechs Saisonspielen durfte Reimer zwei Mal ran, zeigte dabei gute Leistungen und weist aktuell eine Fangquote von 92,3 Prozent aus. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang den Panthern 2014, als sie im siebten Spiel der Finalserie die Kölner Haie bezwangen und sich die Meisterschaft sicherten.

Panther-Kapitän war damals Patrick Köppchen, der mittlerweile in Diensten der Franken steht.

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Alles rund um die Thomas Sabo Ice Tigers können Sie hier nachlesen.

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