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Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Samstag, 16. Dezember 2017 5

Eishockey

Ice Tigers wollen den Schwung mitnehmen

Nach dem 5:1-Sieg gegen Meister München, geht es für Nürnberg schon am Mittwoch gegen Iserlohn um die nächsten Punkte.
Von Daniel Frasch

Die Ice Tigers hatten gegen München gut lachen. Foto: Eibner

Nürnberg.52 Partien müssen DEL-Vereine bestreiten, ehe die Saison in die wirklich heiße Phase geht und der eigentliche Kampf um die Meisterschaft beginnt. Erst sind 25 Partien absolviert, doch bereits jetzt lassen die Ice Tigers keinen Zweifel daran, in diesem Frühjahr ein ernstes Wörtchen bei der Vergabe des Titels mitreden zu wollen – und zu können.

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge wuchs der Vorsprung auf den siebten Rang, der nicht mehr automatisch zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigt, auf 16 Zähler an. Einen ersten Vorgeschmack auf das, was ab dem März 2018 kommen mag, bekamen die Fans der Ice Tigers bereits am Sonntag.

Ein absolutes Topspiel

Das Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister aus München hatte alles, was ein Topspiel zu bieten hat: Ein mit 7672 Zuschauern ausverkauftes Haus, hart geführte Zweikämpfe und jede Menge Tore.

Mit 5:1 fegten die Franken die Landeshauptstädter förmlich vom Eis und bauten ihren Vorsprung auf den bayerischen Rivalen auf fünf Punkte aus. Nach 16 Minuten führten die Hausherren dank des glänzend aufgelegten David Steckel mit 2:0 – die Führung besorgte der US-Amerikaner selbst, den Treffer von Rückkehrer Leo Pföderl zum 2:0 bereitete er vor.

Die Vorentscheidung besorgte schließlich Dane Fox in Überzahl im zweiten Abschnitt, ehe Markus Weber und Marius Möchel das Ergebnis im Schlussdrittel gar auf 5:0 schraubten, ehe München der Ehrentreffer gelang.

„Die Jungs haben unseren Gameplan perfekt umgesetzt.“

Rob Wilson

Bei der Mannschaft von Trainer Rob Wilson gelang an diesem Tag fast alles, München hingegen blieb vieles schuldig. Völlig chancenlos war der Serienmeister nicht, doch die fränkische Defensive bewies eindrucksvoll, warum sie die mit Abstand stabilste der Liga ist. Fand ein Schuss den Weg durch das Nürnberger Abwehrbollwerk, war Torhüter Niklas Treutle zur Stelle.

„Die Jungs haben unseren Gameplan perfekt umgesetzt. Es fühlt sich immer gut an, den Meister zu schlagen“, freute sich Wilson im Anschluss. Das 5:1 war nicht nur die höchste Saisonniederlage, die der amtierende Deutsche Meister bislang einstecken musste, es war zudem die sechste Niederlage in Folge, die die Landeshauptstädter saisonübergreifend gegen die Ice Tigers kassierten.

Offensichtlich liegt München den Franken trotz seiner individuellen Klasse, gegen kein anderes Team tut sich der EHC so schwer wie gegen die Nürnberger. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Nürnberg hingegen ist auf einem sehr gutem Weg“, zollte Münchens Meister-Trainer Don Jackson auf der Pressekonferenz seinem Nürnberger Pendant großen Respekt.

Doch so schön der Sieg über den Ligakrösus auch war, ausgiebig feiern konnten ihn die Franken nicht. Bereits heute bricht der Tiger-Tross auf und macht sich auf den Weg ins rund 440 Kilometer entfernte Iserlohn. Bei den Sauerländern wollen die Franken am Mittwoch (19.30 Uhr) mit dem sechsten Sieg in Serie ihre Spitzenposition verteidigen.


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