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Nürnberg Ice Tigers-nachrichten
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Eishockey

Tolle Tage für die Tiger aus Nürnberg

Nach den beiden Siegen am Wochenende gegen München (2:1n.V.) und Straubing (5:4) sind die Franken Tabellenerster der DEL.
Von Thorsten Drenkard

Nach dem 2:1-Sieg Freitagabend gegen München ging es für die Ice Tigers auf die verdiente Ehrenrunde. Foto: Thomas Hahn/Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Ein perfektes Wochenende feierte das DEL-Team der Thomas Sabo Ice Tigers. Erst errang die Mannschaft von Coach Rob Wilson Freitagabend einen prestigeträchtigen 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen München, dann setzten die Franken Sonntagabend in Straubing noch einen drauf und gewannen 5:4 (2:3, 3:0, 0:1).

Dabei drehte Nürnberg die torreiche Partie, in der man nach dem ersten Drittel bereits 1:3 zurückgelegen hatte. Doch Brandon Segal (9.), David Steckel (20., 26.), Steven Reinprecht (34.), Patrick Buzas (34.) schossen mit ihren Toren den Auswärtssieg für die Franken heraus, die obendrein wieder an der Spitze der DEL-Tabelle stehen.

Ein würdiges Spitzenspiel

Ihr bayerische Eishockey-Wochenende hatten die fränkischen Tiger am Freitagabend mit dem Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister aus München eingeläutet – und es sollte sich als ein würdiges Aufeinandertreffer zweier DEL-Topteams entpuppten.

Beide Mannschaften boten Anfang Oktober intensives, temporeiches, phasenweise gar spektakuläres Eishockey, dem eine mitreißende Portion Playoff-Atmosphäre beiwohnte. Vor den Augen der bestens unterhaltenen 6196 Zuschauern in der Nürnberger Arena setzte Philippe Dupuis mit seinem fein herausgespielten Siegtor in der Verlängerung den umjubelten 2:1-Schlusspunkt (64:16).

Nach der Partie gab es viel zu besprechen: Beispielsweise, weshalb ein Steve Pinizzotto auf Seite der Münchner wiederholt ungestraft die Grenzen des Regelwerks übertreten durfte. Weil die Schiedsrichter nichts dagegen unternahmen und Raubein Brandon Prust mittlerweile nicht mehr das Tiger-Trikot trägt, um sich provozierender und lamentierender Gegenspieler mit Fäusten anzunehmen, übte sich Niclas Torp in der Rolle des Rächers bei Nürnberg. Mehrmals ließ er Pinizotto physisch und verbal wissen, was er von dessen Auftreten hielt – nichts. Die Handschuhe blieben aber an.

Das sagten die Coaches nach dem Spiel Nürnberg gegen München in der Pressekonferenz:

Auch Tiger-Torhüter Niklas Treutler hatte an jenem unterhaltsamen Freitagabend seinen Fanghandschuh im Einsatz – und wie: Mehrmals zeigte der Nürnberger mit NHL-Erfahrung seine Extraklasse und glänzte mit herausragenden Paraden.

Apropos herausragend: Was ein Steven Reinprecht mit seinen 41 Jahren auf dem Eis zeigte, war – wieder einmal – nicht nur beeindruckend, sondern auch spielentscheidend. So leitete er per feinem Zuspiel auf den immer stärker werdenden Tom Gilbert das 1:0 durch Pohl (28.) ein und den Verlängerungstreffer durch Dupuis schließlich direkt vor.

Reinprecht erinnerte einmal mehr daran, wie glücklich sich Nürnberg schätzen darf, einen außergewöhnlichen Spieler wie den ehemaligen Stanley Cup-Sieger in seinen Reihen zu wissen.

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