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Regionalsport
Freitag, 19. Januar 2018 5

Handball

Hält der ESV-Ergebnistrend?

Gegen schlechter platzierte Teams läuft es beim Handball-Drittligisten ESV Regensburg. Auch in Ketsch?
von Gerd Winkler

ESV-Coach Stefan von Frankenberg Foto: Brüssel

Regensburg.Frage aus dem Sport in der Region: Was verbindet die Handball-Frauen des Drittligisten ESV 27 Regensburg und die Kufencracks des Eishockey-Oberligisten Eisenbären Regensburg? Antwort: Gegen die Teams, die in der Tabelle davor stehen, werden meistens die Punkte abgeliefert – gegen die Kontrahenten, die dahinter rangieren, wird fast immer voll gepunktet. Während aber die Eishockeyspieler des EVR das Mindestziel Playoffs vor einer Woche festgezurrt haben, sind die Handballerinnen erst auf halber Strecke angekommen. Soll heißen: Vor dem Rückrunden-Auftakt des ESV (6., 12:10 Punkte) am Sonntag (17 Uhr) bei der TSG Ketsch II (8., 9:13) liegt man beim Mindestziel Klassenerhalt auf Kurs. Wobei es zur Abstiegszone nur drei Zähler sind.

Einen Automatismus von der Tendenz der bisherigen Ergebnisse abzulesen, davor warnt ESV-Coach Stefan von Frankenberg: „Man kann nicht davon ausgehen, dass wir alle schlagen, die hinter uns stehen“. Der Franke kann das mit dem (zweifelhaften) Erfahrungswert mit der Reserve des Zweitligisten TSG Ketsch belegen: Mitte September zum Saisonauftakt bzw. dem Einstand des neuen Trainerduos von Frankenberg/Ingo Gömmel unterlagen die Blau-Schwarzen zu Hause den Kurpfälzern 23:24. Das war eine von fünf Niederlagen in der Vorrunde. Die anderen vier Begegnungen gingen dem sechstplatzierten ESV 27 gegen das Spitzenquintett verloren – bis auf das 31:29 gegen den Tabellenvierten SV Allensbach.

Der Heimsieg gegen den Ex-Zweitligisten am 4. November war das letzte Erfolgserlebnis von Junioren-Nationalspielerin Franzi Peter & Co. Es folgten bis zur Weihnachtspause ein 24:33 beim Dritten in Haunstetten, ein 25:34 gegen Halbzeitmeister Bietigheim II und ein 25:34 beim Zweiten in Metzingen. „Das Ziel für die Rückrunde: dass wir wieder zwölf Punkte holen“, hat sich von Frankenberg vorgestellt. Von daher gesehen ist der Begriff „Abstiegskampf“ – im Gegensatz zu den zwei letzten Jahren – ein Fremdwort. Hält nun, trotz der Warnung des 45-Jährigen, der Ergebnistrend dennoch an, wäre am 11. März die Ernte eingefahren. Wenn die nächsten sechs Mannschaften, die nun „abzuspielen“ sind, besiegt werden.

Im altehrwürdigen „Bunker“ tauchen der TSV Kandel (10., 9:13), die SG OBK Bellheim (12., 1:21) und die FSG Waiblingen-Korb (11., 2:20) auf. Auswärts ist neben Ketsch am Sonntag noch beim TV Möglingen (7., 10:12) und beim bayerischen Aufsteiger TS Herzogenaurach (9., 9:13) anzutreten.

Gar nicht auszudenken, wenn’s wirklich so kommt: Dann steht der ESV am 11. März mit 24:10 Punkten prächtig da – und hätte die Tabellenspitze im Visier…

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