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Donnerstag, 23. November 2017 10° 3

Handball

HG peilt einen guten Mittelfeldplatz an

Ambergs Damen starten am Samstag gegen die HSG Nabburg-Schwarzenfeld in die neue Bezirksoberliga-Saison.

Die Damen der HG Amberg erwarten zum Saisonauftakt das Team der HSG Nabburg-Schwarzenfeld. Archivfoto: Brückmann

Amberg.Am Samstag starten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg mit dem Derby gegen die HSG Nabburg-Schwarzenfeld in die neue Saison. Nach fünf Jahren steht ein neuer Verantwortlicher bei den Vilsstädterinnen an der Seitenauslinie: Sven Wirth, der in der vergangenen Runde die Bezirksliga-Herren des 1. FC Neunburg vorm Wald trainierte, trat die Nachfolge des erfolgreichen Trainergespanns Martin Feldbauer/Rico Winkelmann an.

„Große Fußstapfen“, wie der neue Coach selbst sagt, und für die Mannschaft ein Neustart. Das Team des Vorjahresvierten ist zusammengeblieben: „Wir haben keine Abgänge, aber auch keine externen Zugänge“, so Wirth, der aber auf die Talente aus der A-Jugend bauen kann.

Torhüterin Laura Porst wird die zweite Stelle neben Lisa Brossmann besetzen, Victoria Schaller verbuchte schon vergangene Saison erste Einsätze im Aktivenbereich. Frisch spielberechtigt sind die „Küken“ Leonie Wrosch und Viktoria Baltz. Als Saisonziel hat Wirth, der sich eine verletzungsfreie Runde wünscht, einen „guten Mittelfeldplatz“ ausgegeben.

Durch drei Absteiger wurde die Bezirksoberliga Ostbayern noch einmal aufgewertet. Die Landesligaabsteiger HC Forchheim, SG Regensburg und eben die HSG Nabburg/Schwarzenfeld sieht der 38-Jährige neben Vizemeister HSG Naabtal, der sich noch einmal verstärken konnte, als Aufstiegskandidaten.

Die Gäste aus Nabburg-Schwarzenfeld haben mit den Ambergerinnen nur eine Parallele: Mit dem Nabburger Urgestein Karl Söllner hat ein neuer Coach das Kommando, der gleich einen personellen Umbruch einleiten musste. Mit Ramona Völkl-Simbeck und Torhüterin Theresa Weiherer schlossen sich zwei Leistungsträgerinnen dem Neu-Bayernligisten SG Mintraching/Neutraubling an, dazu verließen die Tschechin Anna Kovarikova (Karriereende) und Linkshänderin Anna Heyn (ASV Cham) die HSG. Geblieben sind eine Vielzahl junger Eigengewächse um die Stubenvoll-Schwestern Anna und Teresa sowie Linkshänderin Nathalie Fleischmann. Höherklassige Erfahrung ist aber noch genug vorhanden, deswegen sind die Gäste noch leicht favorisiert. Die HSG ist aufgrund des Umbruchs aber sicher noch nicht perfekt eingespielt und dazu haben Derbys ja ohnehin ihre eigenen Gesetze.

Die HG wird in eigener Halle daher ihre Chance suchen und hofft dabei auf die entsprechende Zuschauerunterstützung. Anwurf ist um 18 Uhr in der GM-Dreifachturnhalle, das Vorspiel bestreitet die weibliche A-Jugend um 16 Uhr gegen die JSG Nürnberger Land. (aro)

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