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Sport aus Kelheim
Donnerstag, 23. November 2017 10° 3

Bezirksliga

Aiglsbach hübscht Punktekonto auf

Im Derby gegen Schierling sichern sich die TV-Kicker einen Dreier. Kelheim und Abensberg mussten sich geschlagen geben.

Der TV Aiglsbach (grün) ließ in Schierling nichts anbrennen. Foto: Roloff

SpVgg Plattling – ATSV Kelheim 3:1 (0:1)

Eine bittere 1:3-Niederlage haben die Kicker des ATSV Kelheim am Samstag bei der SpVgg Plattling eingefahren. Dabei sah nach dem Treffer von Alexander Rott (27.) eigentlich alles nach einem Auftakt nach Maß für die Kreisstädter aus. „Wir hatten die erste Halbzeit voll im Griff“, sagte Florian Schinn nach der Partie. Die SpVgg belegte vor dem Match mit 14 Punkten den vorletzten Tabellenplatz. Der Traditionsverein steht damit nach vielen Jahren in oberen Ligen vor dem Absturz in die Kreisliga. Ende August ersetzte Ex-Bayernliga Kicker Matthias Suess als Spielertrainer den erfolglosen Coach Thomas Pöschl. Seit dem Trainerwechsel hat Plattling 15 Punkte geholt, und ist nun viermal in Folge unbesiegt: Siege gegen M’Posching und Kelheim, Remis gegen Velden und Altdorf. Das Hinspiel am Rennweg hatte der ATSV noch 2:0 gewonnen. „Damals habe ich zugesehen und wir haben die damals kontrolliert“, sagte Schinn. Aber das Match am Samstag drehte Plattling nach der Pause: Ein Doppelpack von David Denk (50. und 65. Minute) brachte Kelheim mit 1:2 ins Hintertreffen. Daniel Schreiner besiegelte mit seinem Treffer zum 1:3 die Kelheimer Niederlage. „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. (...) So, wie in der zweiten Halbzeit, kann man auswärts nicht auftreten.“

TV Schierling – TV Aiglsbach 0:3 (0:1)

Schierling war von Beginn an gut im Spiel und versteckte sich nicht, sagte TV-Pressewart Albert Ebner nach dem Spiel. Torszenen, die der Betitelung würdig wären, gab es nicht zu vermelden. Der völlig unnötige Elfmeter zum 0:1 (27.) von Matthias Ehrenreich nach Foul an Manfred Gröber erschwerte den angeschlagenen Hausherren das Leben zusätzlich. Bis zur Halbzeit tat sich dann wenig. Dass nach einer Schwalbe von Matthias Ehrenreich kein Pfiff erfolgte, erboßte den Gästetrainer Peter Gaydarov. Er echauffierte sich derart, dass ihn der Unparteiische hinter die Bande schickte. Die Laabertaler hatten kaum die Möglichkeit zum Ausgleich vergeben, als fast im Gegenzug mit einem Steilpass die Abwehr seziert wurde und das 0:2 fiel. Nach der Ampelkarte für Matthias Braun (68., wiederholtes Foulspiel) hatte der TVS per Handelfmeter die Gelegenheit zum Anschluss – aber selbst dieser wollte nicht gelingen. Nach dem Platzverweis für Petrit Ademaj (rot nach Tätlichkeit, 81.) war die Partie aus Schierlinger Sicht gelaufen. Manfred Gröbers 0:3 in der letzten Minute war nur noch für die Statistik bedeutsam.

TSV Langquaid – VfB Straubing 1:1 (1:1)

Langquaids Spielertrainer Raphael Zeilhofer ist mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Ein Bezirksliga-Spiel auf hohem Niveau.“ Auch wenn ein bisschen Zähneknirschen durchklingt: Der Treffer der Straubinger resultierte aus einem Elfmeter. „Das war eine Aktion in unserem Sechzehner. Fabian Dippold rutscht aus – mit beiden Füßen voran – in den Mann. Den Elfer kann man geben. Muss man aber nicht.“ Dann, drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff, eine tolle Einzelaktion von Daniel Beerschneider. Der tanzte sich durchs Mittelfeld und bediente Benjamin Bachhuber, der den Ball unhaltbar mit Links ins lange Eck des Straubinger Tors schlug. „Alles in allem sind wir mit dem Punkt zufrieden. Aber wir hätten auch einen Dreier holen können.“

TSV Abensberg – TV Geiselhöring 0:4 (0:1)

Drei Tore in der zweiten Spiel-Hälfte, davon zwei nach der 88. Minute – diesen Novembersonntag werden die TSV Abensberg-Kicker schnell vergessen wollen. Zumal das 0:4 gegen den Tabellenprimus der Bezirksliga den Spielverlauf nicht widerspiegelt. „Das schmerzt mich ein wenig“, sagt Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger. „Ein 2:0 wäre leistungsgerechter gewesen.“ Die Babonen schrammten an der Führung mit einem Lattentreffer vorbei, bevor Radu Dumitru aus fünf Metern nach einer Ecke zum 0:1 einköpfte. für den TV Geiselhöring traf. Dann passierte tormäßig erst in der zweiten Halbzeit. „Die Mannschaft spielte diszipliniert – so wie in den vergangenen Wochen auch schon“, sagte Kneitinger. „Aber das war halt diesmal ein Gegner, der einfach besser war – einer, dem wir noch nicht gewachsen sind.“ Granit Bekaj traf zum 0:2 (62.). Zum Schluss machte Abensberg auf und bekam dann zwei Gegentore. 88.: 0:3 nach schöner Flanke von der rechten Seite, drückte Behram Bilalli den Ball über die Linie. 90.: 0:4 nach Flanke von rechts erzielte Florian Gögl das 0:4. „Da haben sich bei uns zum Schluss hin ein paar Unkonzentriertheiten eingeschlichen.“ (sk)

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