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Sport aus Kelheim
Montag, 11. Dezember 2017 5

Niederlage

Erneuter Dämpfer für TSV-Handballer

Landesligist Mainburg kassiert nach rabenschwarzer ersten Halbzeit eine deftige Heimniederlage gegen TSV Herrsching.

Thomas Voves verwandelt einen Siebenmeter. Foto: Christian Heinzinger

Mainburg.Gegen das Spitzenteam vom TSV Herrsching waren die Mainburger Handballer bei der 23:31 (7:17) in puncto Schnelligkeit, Zug zum Tor und auch Aggressivität in der Abwehr deutlich unterlegen.

„Heute war ein Team zu Gast, das sicherlich bis zum Saisonende um die Aufstiegsplätze in die Bayernliga kämpfen wird. Wenn du gegen so eine Mannschaft nicht zu 150 Prozent konzentriert zu Werke gehst, kommt so eine Partie, wie speziell in den ersten 30 Minuten, zustande“ erklärt Spartenleiter Markus Ernstberger.

Die Truppe von Trainer Semir Hadzidulbic hatte sich nach dem schwachen Auftritt vor Wochenfrist in Gundelfingen einiges vorgenommen, schien aber die guten Vorsätze bereits unmittelbar nach dem Anpfiff vergessen zu haben. Bereits nach 40 Sekunden lag der mit 0:2, nach vier Minuten mit 0:4 zurück. Die ansonsten stärkste Abwehr der Liga fand kein Mittel gegen die schnell vorgetragenen Angriffe des Gegners. Im Angriff wurden viele technische Fehler produziert. Zudem fehlte die Durchschlagskraft gegen die robuste Gangart der körperlich überlegenen Herrschinger. Nach 15 Minuten drohte beim Stand von 2:10 ein Debakel. Erschwerend kam eine Verletzung des Mainburger Kapitäns und Spielmachers Tobias Spenger hinzu. Bis zum Halbzeitpfiff wuchs der Vorsprung der Gäste auf zehn Tore (7:17) an.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Bis zur 45. Minute und einem Zwischenstand von 12:26 steuerten die Hallertauer auf eine regelrechte Demütigung zu. Aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Schnelle Angriffe führten zu einfachen Treffern auf Mainburger Seite. Auch die Abwehr bekam bessern Zugriff gegen die nachlassenden Gäste. In der Schlussviertelstunde konnte Mainburg das Ergebnis mit einem 11:5-Lauf aufhübschen.

„In kämpferischer Hinsicht kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen, aber wer 15 technische Fehler produziert und sieben glasklare Chancen leichtfertig vergibt, hat gegen ein Spitzenteam keine Chance“, so der Mainburger Trainer Hadzidulbic in seinem Fazit.

TSV-Tore: Thomas Voves (9/5), Marius May (4), Michael Fischbäck (3), Lukas Schmargendorf (3), Dominik Joekel (2/1), Christoph Würfl (1), Tobias Spenger (1).

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