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Sport aus Kelheim
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Schauplatz

Judo-Bundesliga-Finale steigt in Leipzig

„Final Four“ geht nach Sachsen, Abensberg muss gegen Meister ran. Das zweite Team hat am Samstag ein „Finale dahoam“.

Marco Reber (l.) und seine Kollegen von Abensberg II kämpfen am Samstag daheim um den Bayernliga-Aufstieg. Foto: Steffl

Abensberg.Die Endrunde in der Judo-Bundesliga wird am 4. November beim JC Leipzig steigen. Das gab der Deutsche Judobund nach Abschluss der Viertelfinals bekannt, die auch Rekordmeister TSV Abensberg erfolgreich meisterte. Schon am Samstag kommt es aber zu einem „Finale dahoam“ für die Babonen: Die zweite Mannschaft kämpft gegen DJK Aschaffenburg um den Bayernliga-Aufstieg.

Für die Ausrichtung des Bundesliga-Showdowns der besten vier Teams hatten sich auch die Abensberger beworben, doch Leipzig bekam den Vorzug. „Ein Heimspiel wäre ein extra Anschub gewesen, vor allem auch weil Christopher Völk und Sven Maresch zum letzten Mal antreten“, sagt TSV-Trainer Jürgen Öchsner. Aber auch mit dem Schauplatz Leipzig könne man gut leben. Der Rekordmeister muss im Halbfinale am 4. November gleich gegen den amtierenden Titelträger Hamburger JT ran. Die zweite Begegnung bestreiten Leipzig und KSV Esslingen. Die Sieger treten im Anschluss zum Finale um den Titel an.

Nur ein Platz in der Bayernliga

Um den Aufstieg in die Bayernliga kämpft Abensberg II an diesem Samstag um 16 Uhr. Der Eintritt in die Josef-Stanglmeier-Halle ist frei. Bisher waren die Landesliga-Meister wie heuer Abensberg II (Süd-Staffel) direkt aufgestiegen. Doch nach Reformen in den Klassen darüber ist nur ein Platz frei. Deshalb haben sich die Hausherren mit LL-Nord-Meister Aschaffenburg zu beharken.

Die Gäste wurden in ihrer Staffel mit 12:0 Punkten eindrucksvoll Meister. Der TSV Abensberg II steht dem Rivalen in dieser Bilanz aber in nichts nach. Babonen-Teamchef Martin Oberndorfer und seine Mannschaft sind schon Feuer und Flamme für diesen Aufstiegskampf. „Leider müssen wir diese Hürde noch nehmen, mir wäre der direkte Aufstieg viel lieber gewesen. Aber durch das Heimrecht können wir noch einen sehr spannenden Judo-Kampftag nach Abensberg holen.“

„Wir werden alles geben“

Die Truppe stehe hoch motiviert im Training. „Wir werden uns den Aufstieg mit unserer bisherigen Landesliga-Mannschaft erkämpfen. Das ist die Zielvorgabe und dafür werden wir alles tun“, so Oberndorfer, der auf einen guten Zuschauerzuspruch hofft. „Es wird ordentlich zur Sache gehen. Heiße Kämpfe sind garantiert.“ (mar)

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